Tischtennis-Oberliga: TTC Hofgeismar verliert bei Heimpremiere gegen Bad Homburg II

Auf Weg zum Remis gestoppt

An ihm hat es nicht gelegen: Karol Prus-Strowski gewann seine Einzel und auch das Doppel mit Andrezej Biziorek. Foto:  Rieß

Hofgeismar. Seine Heimpremiere nach viereinhalb Jahren lieferte der TTC Hofgeismar in der Tischtennis-Oberliga mit viel Kampfgeist, aber am Ende wenig Fortune ab.

TTC Hofgeismar - OE Bad Homburg II 5:9. Die Gäste hatten tags zuvor bei der SVH Kassel eine überraschend klare 3:9-Niederlage einstecken müssen. Hierbei, wie auch beim TTC fehlte Spitzenspieler Dominik Scheja, der einen erfolgreichen Einsatz im Zweitligateam der Bad Homburger hatte. Auch das zwölfjährige Riesentalent Tyler Fox fehlte aufgrund eines Auslands-Aufenthalts, doch standen mit Zhou und vor allem Richter starke Joker am unteren Paarkreuz der Gäste ihren Mann.

In den Doppeln fiel bereits eine kleine Vorentscheidung, als neben klarem Sieg und klarer Niederlage, das aufopfernd gegen das Doppel Eins der Gäste kämpfende Duo Tobias Knittel/Mario Möller letztlich doch in fünf Sätzen passen musste. Hofgeismars Ass Karol Prus-Strowski beherrschte den früheren ESV Jahn Kassel-Akteur Haberle sehr sicher. Am Nachbartisch verdiente sich Philipp Schröder gegen Hampl beinahe eine Eins mit Sternchen, doch auch dieses Match über die gesamte Distanz ging an die Bad Homburger. Weniger Möglichkeiten hatten, wie zuvor befürchtet, die zu verkrampft aufspielenden Knittel und Möller gegen die 2000-Punkte-Akteure Maxen und Lüttich zum Spielstand von 2:5. Doch die Gastgeber konnten am unteren Paarkreuz kontern. Anschließend lieferte Prus-Strowski erneut eine fast tadelfreie Partie ab, wobei er mit weltmeisterlichen Rückhandschüssen brillierte, die seinen Gegner Hampl zu respektvollen Gesten veranlassten.

Erneut gab es dann eine Dreier-Sieg-Serie, doch diesmal für den Mitaufsteiger des TTC, der dadurch mit 8:5 in Führung lag.

Eine kleine Chance rechneten sich Spieler, Funktionäre und ca. 40 Zuschauer in der Hofgeismarer Sporthalle in der Würfelturmstraße aber noch aus, denn das ja zuvor siegreiche 3. Paarkreuz, sowie danach das starke TTC Doppel Prus-Strowski/Biziorek standen noch auf dem Spielplan. Doch gleich der erste Hoffnungsballon platzte, als Spielertrainer Biziorek dem teil wie entfesselt angreifenden Richter nach dem 10:12 im Entscheidungssatz gratulieren musste, obwohl der Routinier noch mit 9:5 geführt hatte.

In zwei Wochen erwarten die Mannen um Mannschaftsführer Knittel in einem weiteren Heimspiel den nordhessischen Rivalen SVH Kassel.

Punkte: Prus-Strowski/Biziorek, Prus-Strowski (2), Biziorek und Sonnabend. (zvz)

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