TSV Rosenthal und TSV Gemünden arbeiten zusammen

Wechselt von Gemünden nach Rosenthal: Wolfgang Schilling. Foto:  Archiv

Rosenthal/Gemünden. Knappe zwölf Straßenkilometer trennen Rosenthal und Gemünden. Das ist nicht die Welt. So lag es nahe, dass auch die Tischtennisspieler aus beiden Orten in Zukunft noch näher zusammen rücken.

Vor der im September beginnenden Saison 2015/16 im Tischtennis gab es ein ungewöhnliches Spielerwechselspiel zwischen beiden Vereinen. Zeichen für eine beginnende Zusammenarbeit, die der Not ob sinkender Aktivenzahlen aufgrund von Verletzungen oder des demografischen Wandels geschuldet ist.

Die ersten Mannschaften beider Vereine spielten 14/15 in der Herren-Bezirksklasse Gr. 2: Der TSV Rosenthal wird Vorletzter, der TSV Gemünden muss als Rangletzter absteigen. Die Rosenthaler Reserve hält die Spitze der 2. Kreisklasse Süd II; die Rosenthaler Dritte wird dort Fünfter. Die Reserve aus Gemünden ist Absteiger aus der 1. Kreisklasse Süd. Und Gemünden III wurde bereits Anfang Februar zurückgezogen.

„Wir haben etliche personelle Abgänge zu verschmerzen durch Verletzungen oder auch den Abstieg. So etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagt Volker Möbus. Er hat den Tischtennis in Gemünden aufgebaut. Dem Abteilungsleiter des TSV Gemünden war klar: „Eine Perspektive ist so nicht mehr gegeben. So kann es nicht weitergehen.“

Die Zusammenarbeit beschränkt sich für die kommende Saison ausschließlich auf die erste Mannschaft. Da, und nur da werden Spieler ausgetauscht. Mit dem Ziel, ein konkurrenzfähiges Team in der Bezirksklasse zu stellen. So wechseln mit Maik-Norman Mankel und Wolfgang Schilling die beiden stärksten Gemündener nach Rosenthal. Und von dort gehen Gerhard Dehnert, Gerd Müller und Axel Winter den umgekehrten Weg.

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