Ein Blick zurück auf die Serie der Tischtennis-Bezirksliga der Männer: Westerhof darf doch aufsteigen

Ein Saisonverlauf der Gegensätze

Northeim. Überragender Kreisvertreter in der Frühjahrsserie der Tischtennis-Bezirksliga der Männer war der MTV Westerhof: Nach dem Fehlstart in die Saison (0:6 Punkte) blieben die Westerhöfer 14 Spiele lang ungeschlagen (27:1 Zähler!). Erst zum Saisonabschluss gab es beim feststehenden Meister TTC PeLaKa wieder eine Niederlage.

Diese bärenstarke zweite Saisonhälfte hat sich für den MTV in jedem Falle gelohnt. Zwar verlor das Team das Relegationsspiel, darf aber wohl dennoch in die Bezirksoberliga aufsteigen. Bei der Spielklasseneinteilung für die neue Runde gehören die Westerhöfer in jedem Fall zu dieser Liga.

Nahezu umgekehrt verlief die Saison für den TSV Hammenstedt: Nach Platz zwei im Herbst (14:4 Punkte) startete der Bezirksoberliga-Absteiger mit 1:9 Zählern in die Rückrunde. Dem 9:5 über Herzberg am 19. Februar folgte - nach zwei weiteren Niederlagen - erst am 1. April wieder ein Punktgewinn (9:6 im Kellerduell gegen den TuS Schededörfer). Es war der letzte in dieser Saison.

Am Ende stand ein Klassenerhalt, der eine Zeit lang durchaus gefährdet schien.

Hammenstedts Probleme lassen sich mit zwei Namen verbinden: Musste der TSV in der Hinrunde schon auf seine ehemalige Nummer eins verzichten (André Kaufmann wechselte im Sommer 2015 zum SC Weende), so fehlte im Frühjahr dann auch noch mit Stephan Grüne die Nummer zwei der Hinrunde. Die Hammenstedter setzten für die neun Rückrundenspiele zehn Spieler ein und probierten zehn unterschiedliche Doppelvarianten. Der ständige personelle Wechsel wirkte sich vor allem im unteren Paarkreuz und bei den Doppeln aus.

Wie viel ein eingespieltes Sextett wert sein kann, zeigt das Beispiel Westerhof: Der MTV kam im Frühjahr mit nur sechs Akteuren und nur drei festen Doppeln aus. (zdz)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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