Tischtennis-Hessenliga: Kapitän Leis warnt vor tschechischen Topspielern

Schlüsselspiel für Felsberg

Ist am Wochenende im Kampf um den Klassenverbleib doppelt gefordert: Thilo Leis vom TSV Felsberg. Foto: Kasiewicz/nh

Felsberg. In der Tischtennis-Hessenliga geht es heiß her. Der TSV Eintracht Felsberg besitzt mit den Heimspielen gegen TTC Höchst/Nidder II (Samstag, 19 Uhr) und TTG Kirtorf-Ermenrod (Sonntag, 11 Uhr) gute Chancen auf einen ertragreichen Rückrundenstart.

Das Rückrunden-Auftaktspiel gegen Höchst/Nidder II müssen die Felsberger ohne Dirk Heimel (Familienfeier) bestreiten, für den Holger Ebert nach langer Verletzungspause wieder zum Einsatz kommen wird. Obwohl das Tabellenschlusslicht bisher noch keinen Pluspunkt auf seinem Konto hat, warnt TSV-Kapitän Thilo Leis vor Niklas Gnann und Raymond Kinner: „Natürlich wollen wir gewinnen, was aber durch die beiden Verstärkungen aus ihrer eigenen Ersten recht schwer werden dürfte.“ Auch der Hinspiel-Verlauf mahnt zur Vorsicht. Damals wehrten sich die Männer um Imberger-Bezwinger Peer Kohlstätter vehement und lagen sogar 5:3 vorn. Erst dank eines starken zweiten Durchgangs setzte sich die Eintracht 9:6 durch.

Die Auseinandersetzung mit der TTG Kirtorf-Ermenrod, die unmittelbar hinter den Edertalern auf dem Relegationsplatz liegt, ist ein Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Die Gastgeber stehen als Tabellensiebter bei 7:11-Punkten, die Kirtorfer bringen 6:14-Zähler mit. Bei den Mittelhessen unterlag die Eintracht nach 5:4-Halbzeitführung noch mit 6:9. Jetzt werden die Karten neu gemischt. Felsbergs eifrigster Punktesammler Thilo Leis rückt an Position drei vor. Angeführt wird das am Sonntag in Bestbesetzung antretende Heimteam von Dirk Heimel und Philipp Imberger, von Brett vier bis sechs schlagen Andy Zimmermann, Thomas Jung und Alexander Hoyer auf.

Die Kirtorfer Stützpfeiler heißen dabei Miroslav Stepka und Jakub Svec, die beide über positive Einzelbilanzen im Top-Paarkreuz verfügen. Ihre Nummer drei Benjamin Förster konnte in der Hinrunde wegen Verletzung nur eine Partie, nämlich die gegen Felsberg, bestreiten. „ Die größten Probleme sind vorn gegen die starken Tschechen zu erwarten. In den beiden anderen Paarkreuzen müssten wir mindestens ebenbürtig sein“, erwartet Leis ein heißes Duell auf Augenhöhe. (zrh)

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