Tischtennis-Oberliga: Gegen Maberzell klarer Außenseiter

Besse gegen Aufsteiger RW Biebrich unter Druck

In der Mitte gegeneit Daniel Weitz und Frank Renkewitz heftig gefordert: Besses Nummer vier Peter Beck (links), hier mit Doppelpartner Florian Bierwirth. Foto: Kasiewicz

Edermünde. Die Aufgabenstellung ist klar, aber schwer zu lösen. Mindestens zwei Zähler braucht Tischtennis-Oberligist TSV Besse aus den beiden Heimspielen gegen TTC RW Biebrich (Sa. 18 Uhr) und TTC Rhön-Sprudel Fulda-Maberzell II (So. 14 Uhr).

Dabei ist das Duell mit dem Aufsteiger aus Wiesbaden ein Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt. „Gegen Biebrich müssen wir jetzt auf jeden Fall punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren“, fordert TSV-Kapitän Sebastian Pfaff, nachdem sein Team spielfrei auf den vorletzten Platz durchgereicht wurde.

Die Landeshauptstädter hatten vor Serienbeginn ihr Saisonziel mit einem gesicherten Mittelfeldplatz fixiert. Dabei schätzte Abteilungsleiter Marc Köhler seinen Kader so stark ein, dass er auch bei drei Absteigern nicht in den Abstiegskampf verwickelt werden würde. Was jedoch Wunschdenken blieb.

Mit Weitz und Renkewitz

Angeführt wird das Gästeteam von Christopher Wilhelm und Abwehrspieler Jens Lilienthal, der beim 7:9 in Kassel und zuletzt beim 9:5-Sieg gegen Elz jeweils beide Einzel gewann. Auch die in Nordhessen aus ihrer Zweitliga-Zeit bei Jahn Kassel bekannten Daniel Weitz und Ex-Hessenmeister Frank Renkewitz (10:2-Siege), beide im mittleren Paarkreuz eingesetzt, haben Erfahrung in höheren Spielklassen. Da warten schwierige Aufgaben auf Matheusz Kaszuba und Peter Beck, der auswärts bereits drei Einzel gewinnen konnte, aber zuhause noch auf den ersten Erfolg wartet.

Ob für die Edermünder danach gegen die Bundesliga-Reserve des TTC Fulda-Maberzell mehr als ein achtbares Resultat möglich ist, hängt von der Besetzung des erst einmal bezwungenen Tabellendritten ab. „Falls Maberzell komplett spielen sollte, wird es sehr schwer für uns zu punkten. Sollte Meng jedoch die erste Mannschaft coachen, rechnen wir uns schon Chancen aus“, sagt Pfaff, der im Terminkalender der Osthessen geblättert hat. Ergebnis: So ist das TTC-Bundesligateam ist zeitgleich in Frickenhausen im Einsatz.

Sollte der in der Oberliga kaum zu schlagenden Spielertrainer Qing Yu Meng fehlen, würde der tschechische Neuzugang Richard Feber und der 14-jährige Trainersohn Fan Bo Meng ins Top-Paarkreuz aufrücken. Und dort Petr Wasik und Michal Baron herausfordern. Dahinter agieren Rückkehrer Ernst Fischer und Kämpfer Arno Kosler. Im unteren Paarkreuz müssen Sebastian Pfaff und Florian Bierwirth (beide bislang 5:5-Siege) ein Erfolgsrezept gegen Defensivspezialist Peter Nawrath (5:2-Bilanz) finden.

Von Reinhold Döring

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