Tischtennis-Bezirksoberliga Herren: Nur Langenholtensen gelingt ein Derby-Sieg

Schwarzes Wochenende

Klare Sache im Derby: Der TSV Hammenstedt mit Markus Fischer hatte beim TSV Langenholtensen kaum eine Chance und verlor mit 2:9. Foto: zje

Northeim. In der Tischtennis-Bezirksoberliga verlief das Wochenende weder für den TSV Hammenstedt noch für den FC Weser (siehe Extra-Artikel) erfreulich. Den einzigen heimischen Sieg holte - im Derby gegen Hammenstedt - der TSV Langenholtensen.

TSV Langenholtensen - TSV Hammenstedt 9:2. Eigentlich hatte man sich beim Aufsteiger etwas ausgerechnet, denn der trat erstmals in Bestbesetzung an - also mit Andre Kaufmann an eins. Beim Gastgeber vertrat Thomas Stenzel die fehlende Nummer drei, Andreas Hansch. Doch die Hoffnung der Hammenstedter erlosch rasch: Nach den Doppeln stand es 3:0 für die Gastgeber, nach dem ersten Einzeldurchgang bereits 7:2.

Die Spiele: Jürgen Hohmeier/Stenzel - Jörg Schlappig/Markus Fischer 3:1, Oliver Jakobeit/Mike Dietrich - Kaufmann/Michael Mauk 3:2 (12:10; die Hammenstedter vergaben im letzten Satz zwei Matchbälle), Jens Brandes/Bernd Gerwig - Stephan Grüne/Hartmut Bethe 3:0; Jakobeit - Mauk 2:3 (nach 0:2 kämpfte Mauk sich mit 12:10-Siegen heran und dominierte den Entscheidungssatz mit 11:3), Hohmeier - Kaufmann 2:3 (nach 2:0-Satzführung Hohmeiers!), Dietrich - Grüne 3:0, Brandes - Schlappig 3:0, Gerwig - Bethe 3:0 (bei 34:27 Bällen!), Stenzel - Fischer 3:0; Jakobeit - Kaufmann (3:2/11:9), Hohmeier - Mauk (3:2/11:8).

Hammenstedts Problem war, dass von den 13 gewonnenen Sätzen allein zwölf Kaufmann und Mauk zu verdanken waren. Zwei Siegspieler sind zu wenig für einen Bezirksoberligisten, der sich ein solches Leistungsgefälle eigentlich nicht leisten kann.

Torpedo Göttingen III - TSV Hammenstedt 9:3. Noch schlimmer kam es beim bis dahin punktlosen Letzten! Wolfgang Meyer vertrat den pausierenden Kaufmann. Mauk litt zudem unter Kniebeschwerden. Zwei Punkte holte der TSV in den Doppeln (Mauk/Schlappig siegten 3:1 und Fischer/Meyer nach 0:2 Sätzen mit 12:10 im Entscheidungssatz). Dann aber mussten sich Schlappig (ein starkes 2:3/6:11 gegen den noch ungeschlagenen Oberdiek), Mauk (0:3) und Fischer (1:3 trotz der bisher besten Saisonleistung) geschlagen geben. Grünes 3:0 zum 4:3 blieb der letzte Erfolg. (eko) WEITERER ARTIKEL

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.