Tischtennis-Talent aus Niestetal: Sophia Klee triumphiert in England

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Erfolgreich in England: Sophia Klee aus Niestetal gewann in Worcester ein wichtiges Nachwuchsturnier.

Worcester. „Das Teilnehmerfeld ist sehr ausgeglichen. Deshalb ist alles möglich", hatte Sophia Klee, Tischtennis-Talent aus Niestetal, vor ihrer Teilnahme am Europe Youth Top-10-Turnier im englischen Worcester gesagt.

Die 14-Jährige behielt mit ihrer Aussage recht und strahlte im Rahmen der Schülerinnen-Siegerehrung über beide Backen. Und das nicht ohne Grund: Klee gewann mit sieben Erfolgen und nur zwei Niederlagen die hinter den Jugend-Europameisterschaften zweitwichtigste Nachwuchsveranstaltung des Kontinents. „Sophia hat während der drei Tage sehr clever und auf einem hohen Niveau gespielt“, beobachtete Bundestrainerin Lara Broich. Die Top- 10-Siegerin selbst war „einfach nur sehr glücklich“. Altersbedingt ist Klee auch im nächsten Jahr noch, die Qualifikation vorausgesetzt, bei den Schülerinnen startberechtigt.

Die deutsche Einzelmeisterin der Schülerinnen und Mädchen startete nervös in das Turnier und erkämpfte sich gegen die spätere Zweitplatzierte Ozge Yilmaz (Türkei) nach einem anfänglichen 0:2-Satzrückstand noch einen 4:3-Sieg. Anschließend folgten die beiden Duelle mit den ebenfalls für den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) an den Start gegangenen Anastasia Bondareva und Wenna Tu. Gegen Bondareva setzte sich Klee souverän mit 4:1 durch. Ein wenig mehr Mühe hatte die Neu-Driburgerin beim 4:2-Erfolg gegen Vize-Europameisterin Tu.

Nachdem Klee am zweiten Tag die Partien gegen die Französinnen Lou Frete sowie Isa Cok jeweils nach fünf Durchgängen gewann und gegen Charlotte Bardsley (England) ohne Satzverlust blieb, hatte sie den Gesamtsieg vor Augen.

Bereits durch den 4:1-Erfolg gegen Camille Luth (Frankreich) war Klee der erste Platz nicht mehr zu nehmen. Die Niederlagen gegen Elena Zaharia (Rumänien/2:4) und Jamila Laurenti (Italien/0:4) hatten nur noch statistische Bedeutung. Trotzdem betonte die Bundestrainerin, dass „Sophia jedes Spiel gewinnen wollte“. Es sei aber klar gewesen, dass die letzten Begegnungen schwer werden würden.

Von Marco Steinbrenner

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