Tischtennis-Hessenliga: Besse lässt Höchst/Nidder und Hofgeismar keine Chance

TSV springt an die Spitze

Im Einzel und im Doppel an der Seite von Sebastian Pfaff eine Bank: Mateusz Kaszuba, die Nummer zwei des TSV. Foto: Kasiewicz

Edermünde. Der TSV Besse ist in der Tischtennis-Hessenliga nicht zu stoppen. Mit dem 9:2 über den TTC Höchst/Nidder und einem 9:1 gegen den TTC Hofgeismar sprangen die Edermünder an die Tabellenspitze.

Der Sieg gegen Höchst/Nidder war ungefährdet, einzelne Partien standen jedoch auf Messers Schneide. So benötigten die Top-Akteure bei ihren Fünf-Satz-Erfolgen über Christian Löffler jeweils den Entscheidungssatz: Mateusz Kaszuba mit 11:9, Petr Wasik etwas komfortabler mit 11:7. Gegen die Nummer zwei Reinhold Kessel hatte Wasik (3:0) keine Mühe, während sich Kaszuba gegen die ungewöhnliche Spielweise des Routiniers mit 3:1 (9:11, 11:6, 11:8, 11:8) über die Runden quälte.

Was lange Zeit auch für Sebastian Pfaff galt, der sich mit Niklas Gnann drei enge Sätze (14:12, 11:13, 14:12) lieferte, ehe er sich im vierten Durchgang mit 11:4 frei schwamm. Hingegen kam Peter Beck beim ungefährdeten 3:0 über Karl-Heinz Sommer kaum ins Schwitzen. Wohl aber Dirk Mayer nach dem (unnötigen) Verlust beider Auftaktsätze. Er berappelte sich dann aber und triumphierte noch mit 3:2 (11:8 im fünften Satz) gegen Raymond Kinner.

An beiden Gegenpunkt war Moritz Beinhauer beteiligt, der im Einzel gegen den noch ungeschlagenen Daniel Frischholz in allen Sätzen (9:11, 9:11, 11:13) auf Augenhöhe agierte und im Doppel mit Beck 2:3 gegen Gnann/Kinner unterlag. Die übrigen Doppel gingen durch Wasik/Mayer und Kaszuba/Pfaff an die Edermünder.

Einseitiges Derby

Wer im nordhessischen Derby gegen Hofgeismar auf mehr Spannung gesetzt hatte, sah sich getäuscht. Erneut brachten Wasik/Mayer ( 3:1 gegen Sonnabend/Beer) und Kaszuba/Pfaff (3:1 gegen Hofmann/Biziorek) ihr Sextett schnell in Führung. Das nicht eingespielte dritte Doppel Beck/Blumhardt musste sich mit 2:3 (9:11) gegen Knittel/Schröder geschlagen geben. Im Spitzenpaarkreuz war nur das Einzel von Kaszuba gegen Torsten Hofmann mit 3:1 (7:11, 12:10, 11:4, 11:1) solange hart umkämpft, bis sich Hofmanns Verletzung wieder meldete. Deswegen gab dieser später die Partie gegen Petr Wasik kampflos ab. Zuvor hatte Wasik glatt mit 3:0 gegen Andrzej Biziorek gewonnen. Im engsten Match des Tages setzte sich Stas Blumhardt in fünf Sätzen (13:11, 10:12, 7:11, 11:4, 11:6) gegen TTC-Neuzugang Philipp Schröder durch.

Alle übrigen Duelle gingen ohne Satzverlust durch Pfaff (gegen Sonnabend), Beck (gegen Beer) und Mayer (gegen Knittel) an den neuen Spitzenreiter. „Mit vier deutlichen Siegen haben wir einen Super-Saisonauftakt hingelegt, jetzt wollen wir die Tabellenführung natürlich verteidigen“, stahlt Kapitän Sebastian Pfaff vor dem Gipfeltreffen gegen den Tabellenzweiten TTV Richtsberg (8. November in Besse) Zuversicht aus.

Von Reinhold Döring

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