Tischtennis-Hessenliga

SV Ermschwerd in Felsberg ohne Michael Wiesendorf

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Gefordert: Christoph Heidrich tritt für den Hessenligisten SV Ermschwerd wieder im mittleren Paarkreuz an.

Witzenhausen – „Es wird bei mir wohl nicht gehen“, sagt Michael Wiesendorf vor dem Auswärtsspiel des SV Ermschwerd in der Tischtennis-Hessenliga am Samstag um 15 Uhr beim TSV Eintracht Felsberg.

Ausgerechnet beim punktgleichen Tabellennachbarn muss die Nummer sechs der ranghöchsten, heimischen Mannschaft aufgrund von großen Rückenbewerden passen, die ihm schon im zurückliegenden Heimspiel gegen Watzenborn zu schaffen machten. Das ist für Wiesendorf und seine Mannschaftskameraden auch deshalb bitter, weil ein Erfolg in Felsberg keinesfalls unmöglich erscheint.

„Es ist ein Gegner, dem wir auf Augenhöhe begegnen. Felsberg hat mit Lars Merle, Dirk Heimel und Philip Imberger zwar starke Spieler in den Reihen, die aber ihre Klasse in dieser Saison nur selten unter Beweis gestellt haben“, so Wiesendorf.

So gewann der nächste SV-Rivale erst ein Spiel mit 9:3 daheim gegen Mittelbuchen und erreichte zwei Unentschieden beim SC Niestetal sowie an eigenen Tischen gegen Großen-Linden.

Im Ermschwerder Team sind die beiden tschechischen Spitzenspieler Dusan Snasel und Jiri Tomaniec wieder dabei. Hinzu kommen Heiko Blessmann, Christoph Heidrich und Jonas Blum. Wer an die Position von Michael Wiesendorf rückt war Mitte dieser Woche noch offen.

Für die Ermschwerder ist es bereits die vorletzte Begegnung in der Hinrunde, es folgt in diesem Jahr noch das Auswärtsspiel am 8. Dezember beim Tabellen-Vorletzten Fulda.

Bezirksliga Herren

Ermschwerd II - Weiterode III(Samstag, 16 Uhr). Auf dem Papier sollte diese Begegnung nur eine Pflichtaufgabe für den SV sein, denn die bisher noch sieglosen Weiteröder punkteten bisher nur ein einziges Mal beim 8:8 gegen Rhina und belegen mit 1:11-Zählern den vorletzten Tabellenrang.

„Wir müssen zwar auf Martin Wiatrek verzichten, für den Dirk Speck in die Mannschaft rückt, sollten dieses Spiel aber sicher gewinnen“, meint SV-Mannschaftsführer Michael Tusch. Bei den Gästen hat in dieser Saison kein Akteur eine positive Bilanz.

Bezirksklasse Herren

MTV Unterrieden - Reichensachsen (Freitag, 20 Uhr). Mit Bettina Leukel, aber weiterhin ohne Spitzenspieler Arne Simon wird es für die Gastgeber in dieser Begegnung sehr schwer. „Mich hat überrascht, das Reichensachsen am vergangenen Wochenende deutlich mit 3:9 in Weißenborn verloren hat, doch in Bestbesetzung ist unser Gegner sicherlich der Favorit“, schätzt MTV-Kapitän Stefan Blum die Ausgangsposition ein.

Mit ihrer Nummer eins Dieter Schöneberg (11:3-Einzelsiege) haben die Gäste einen überragenden Akteur in den Reihen, auf den anderen Positionen sind sie aber längst nicht so stark besetzt.

Weißenborn - Fürstenhagen (Samstag, 18 Uhr). Unterschätzen wird der Tabellenführer die Gastgeber sicherlich nicht, obwohl Weißenborn in sechs Saisonbegegnungen schon drei Mal den Kürzeren zog. Aufpassen müssen Nils Schindler und Marco Weck im oberen und mittleren Paarkreuz vor allem auf Weißenborns Ass Ralf Lenze (7:2-Siege) und Friedel Lenze (8:2).  eki

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