Tischtennis-Bezirksklasse: SV Ermschwerd II gewann alle elf Spiele in der Vorrunde

Team ohne Schwachpunkt

WITZENHAUSEN. In der in dieser Saison wieder stark besetzten Tischtennis-Bezirksklasse der Herren präsentierte sich der SV Ermschwerd II in der Vorrunde erwartungsgemäß in herausragender Form und zieht an der Spitze mit 22:0-Punkten vor dem TTV Oberhone (20:2) und dem starken Aufsteiger TTC Albungen II (15:7) seine Kreise.

Der Tabellenführer zeigte sich bisher als Top-Mannschaft ohne jegliche Schwachpunkte. Alle SV-Akteure weisen positive Bilanzen auf und liegen in den Paarkreuz-Wertungen dementsprechend auf den vorderen Plätzen. Michael Amend belegt im ersten Paarkreuz mit 14:1-Siegen Rang zwei. In der Mitte liegt Ingo Meyer mit zehn Siegen und nur einer Niederlage ebenfalls auf dem zweiten Rang. Den vierten Rang nimmt Marco Eyrich im hinteren Paarkreuz mit 8:1-Erfolgen ein. Auch die Doppel Heidrich/Eyrich (6:0- Siege) und Amend/Speck (5:2) beeindruckten.

Als Bezirksliga-Absteiger spielte auch der TTV Oberhone eine gute Rolle und liegt mit nur zwei Zählern Rückstand auf dem zweiten Tabellenrang. Überzeugen konnte vor allem Spitzenspieler Björn Pröger, der mit 19:1-Siegen die Bestenliste anführt. Auch seine Mitstreiter Marc Zimmermann (15:5-Siege), Uwe Pröger (12:1) und Markus Rost (11:1) zeigten ihr Können und hatten großen Anteil am erfolgreichen Abschneiden in der Vorrunde.

Weiterhin gut im Rennen will auch der TTC Albungen II bleiben. Der Aufsteiger kann nach einer starken Vorrunde ohne Umstellungen in die zweite Halbserie gehen. Beachtlich ist die Bilanz von Timo Herold, der mit 11:5-Siegen im vorderen Paarkreuz auf Rang sechs zu finden ist. Wenig nach stand ihm in der Mitte Andreas Kimpel und schaffte mit 8:1-Erfolgen eine starke Bilanz.

Keine Sorgen

Ohne Sorgen sind der TSV Nesselröden und der MTV Unterrieden vor dem zweiten Saisonteil. Mit 15:7-Punkten liegen die Nesselröder auf einem hervorrangenden vierten Tabellenplatz, während Bezirksliga-Absteiger MTV Unterrieden mit einem Zähler weniger auf dem Konto den fünften Rang einnimmt.

Besonders stolz dürfen die Nesselröder auf ihr Abschneiden sein. Im Team von Kapitän Hans Rauschenberg überzeugten vor allem Niklas Rauber im Spitzenpaarkreuz sowie Matthias Wittich im hinteren Bereich als Leistungsträger. Positive Einzelbilanzen haben auch alle Unterriedener Spieler.

Weitaus prekärer ist die Lage am Tabellenende, da es drei direkte Absteiger in die Kreisliga gibt. Zwar dürfte der SV Reichensachsen II als Tabellenletzter bereits als erster Absteiger feststehen, doch den Tabellensechsten TTV Dudenrode (9:13-Punkte) und den SV Wendershausen als Tabellenvorletzten (5:17-Punkte) trennen gerade einmal vier Punkte.

Diese Teams stehen genau wie der TSV Frieda (9:13), TV Hessisch Lichtenau II (8:14), SV Ermschwerd III (7:15) und der TTV Neuerode (6:16) vor einer schweren Rückrunde. (yfs)

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