Tischtennis-Kreis stellt Weichen für die neue Saison - Lukas Möckel neuer Jugendwart

99 Teams auf Kreisebene

HOHENEICHE. Auch in der vergangenen Saison war die Beteiligung an den Tischtennis-Kreismeisterschaften im Werra-Meißner-Kreis und den Ranglistenspielen rückläufig. Ihre Enttäuschung über dieses mangelnde Interesse der Spielerinnen und Spieler brachten Kreiswart Thomas Freitag und Kreissportwart Reiner Schröder beim Tischtennis-Kreistag in Hoheneiche zum Ausdruck.

Bei der Tagung der Vereinsvertreter wurden die Weichen für die kommende Saison gestellt. Lukas Möckel vom TV Frankenhain übernimmt das Amt des Jugendkreiswartes und besetzt damit die lange vakante Position im Kreisvorstand. Neu in der Führungsriege ist künftig auch Lars Vogeley von der TSG Bad Sooden-Allendorf als Schiedsrichterwart. Er übernimmt die Nachfolge von Ralf Müller (TTV Oberhone). Bei den Wahlen wurden Kreiswart Thomas Freitag, Sportwart Reiner Schröder, Kassenwart Harald Stöber, Pressewart Florian Schober und Jugendlehrwart Uwe Bauer in ihren Funktionen bestätigt.

Kreiswart Thomas Freitag berichtete über die Aktivitäten des Nachwuchses wie den Besuch eines Tischtennis-Bundesligaspiels in Mühlhausen. „Die Veranstaltung hatte eine große Resonanz. Wir werden weitere ähnliche Veranstaltungen besuchen, um den Jugendlichen den Spaß am Tischtennis zu vermitteln“, so der Kreiswart. Gleichzeitig richtete Freitag einen Appell an die Vereine, Nachwuchsarbeit zu leisten, um die Auflösung weiterer Klubs zu verhindern.

Sechs Damenteams

Kassenwart Harald Stöber machte in seinem Bericht deutlich, dass die finanzielle Lage im Tischtennis-Kreis Werra-Meißner positiv ist. Einsparungen sollen auch künftig nicht zu Lasten der Jugendarbeit gehen.

Im Spielbetrieb gehen auf Kreisebene in der kommenden Saison noch 99 Mannschaften an den Start. Sechs Teams spielen in der Kreisliga der Damen. Dies bedeutet einen weiteren Rückgang von einer Mannschaft.

Im Nachwuchsbereich ist die Zahl der gemeldeten Mannschaften stark gesunken. Allerdings kommt erstmals eine reine Mädchenliga mit sechs Mannschaften aus vier Vereinen zustande. „Wir konnten nicht alle Klassen zufriedenstellend bestücken. Besonders die Kreisligen sind durch den vermehrten Aufstieg in die Bezirksklasse stark reduziert“, zeigte sich Kreissportwart Reiner Schröder recht bedrückt.

Nach Zustimmung der Klubvertreter soll ab der Saison 2017/2018 auch in der zweiten. Kreisklasse mit Vierermannschaften gespielt werden. (yfs)

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