Tischtennis auf Bezirks- und Verbandsebene

Der Letzte bleibt in der Liga – der Meister auch

+
Der neue Mann: Spitzenspieler des SV Ermschwerd in der Verbandsliga ist Marcin Kubiak aus Polen.

So manche Überraschungen sind beim Blick auf die offiziellen Klasseneinteilungen im Tischtennis deutlich geworden.

Das liegt in erster Linie an den Verbandsentscheidungen rund um den Saisonabbruch, wonach zahlreiche Mannschaften aus dem Kreisgebiet selbst wählen konnten, in welcher Klasse sie künftig aufschlagen. Mit welchen Kadern die einzelnen Vereine antreten, ist noch nicht bekannt, wird spätestens zum 1. August einzusehen sein.

Wir blicken auf die Mannschaften auf Bezirks- und Verbandsebene.

Die Situation

Der Hessische Tischtennis-Verband entschied nach dem Corona-bedingten Abbruch der Spielzeit 2019/20, dass Meister und Relegationsteilnehmer aufsteigen dürfen, aber auch Absteiger und Relegierende frei wählen können, ob sie in der Liga bleiben oder tatsächlich den Gang in die untere Spielklasse antreten.

Wie es im sportlich im Detail weitergeht, das steht indes noch nicht fest.

Damen-Hessenliga

Einen Sieg und drei von 22 möglichen Punkten haben die ETSV-Damen letzte Saison eingefahren, waren das Schlusslicht. Trotzdem bleiben sie in der Liga. „Wenn wir die Möglichkeit dazu haben, dann werden wir das wohl auch machen“, sagte Spitzenspielerin Ramona Hoßbach vor einigen Wochen. Punktgleich mit dem ETSV war Schönstadt, das zurückgezogen hat. Hoßbach, Körner, Wirth und Schäfer werden künftig gegen neun Gegner-Teams spielen.

Damen-Verbandsliga

Albungen und Unterrieden wurden im Vorjahr Fünfte und Vierte. Schönstadt I, Niestetal IV, Elgershausen und Vöhl kommen neu hinzu. Es wird ausgeglichener.

Herren-Verbandsliga

Sollte künftig wieder mit Zuschauern gespielt werden, dann dürfen sich TT-Fans wieder auf das Männer-Derby schlechthin freuen. Ermschwerd rutscht aus der Hessenliga zum TTC Albungen in die Verbandsliga. Diese Spiele begeisterten in jüngerer Vergangenheit mit bis zu 150 Zuschauern. Absteiger kommen nicht in die Liga hinzu, dafür aber nutzten Lüdersdorf und Breitenbach die Aufstiegschance zur Hessenliga. Mit zwei Teams steigt Ginseldorf auf, das zahlreiche Topspieler aus Richtsberg für sich gewann.

Herren-Bezirksoberliga

Der TTV 79 Eschwege wird sich mit Weiterode I+II messen. Die Erste war Letzter der Verbandsliga. Ansonsten eine gut besetzte Spielklasse.

Herren-Bezirksliga

Vorjahresmeister SV Ermschwerd II bleibt in der Liga, in der mit Oberhone und Fürstenhagen zwei weitere Kreisteams hinzustoßen. Dadurch gewinnt die Klasse weiter an sportlicher Attraktivität. Ermschwerd III, Vorjahresachter, zieht in die Bezirksklasse zurück. Genau wie Nentershausen, Friedewald und Weiterode III.

Herren-Bezirksklasse

Was wurde nicht alles über den kuriosen Fall des TTV Neuerode berichtet – wegen weniger absolvierter Spiele drohte der Abstieg. Doch der TTV bleibt in der Liga. Der TTV Eschwege II verlässt die Klasse gen Kreisliga, Oberhone und Fürstenhagen stiegen auf. Neu sind der TSV Herleshausen und die TG Großalmerode II, die nun neben Albungen und Ermschwerd als einziger Klub eine „Zweite“ auf Bezirksebene stellt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.