Tischtennis

Besse und Röhrenfurth steigen auf - TTG muss runter

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Sebastian Pfaff (TSV Besse)

Die Würfel sind gefallen: Der Deutsche Tischtennis-Bund hat beschlossen, die Spielzeit 2019/2020 vorzeitig zu beenden. Sie wird anhand der zum Zeitpunkt der jeweiligen Aussetzung gültigen Tabelle gewertet. Damit stehen  die Abschlusstabellen fest. Ebenso die entsprechenden Auf-und Absteiger.

Die Würfel sind gefallen: Der Deutsche Tischtennis-Bund hat beschlossen, dass die Spielzeit 2019/2020 vorzeitig beendet ist. Sie wird anhand der zum Zeitpunkt der jeweiligen Aussetzung der Spielzeit gültigen Tabelle gewertet. Damit stehen in allen Ligen die Abschlusstabellen fest. Ebenso die entsprechenden Auf-und Absteiger.

Mit der Konsequenz für die Damen der TTG Morschen-Heina, dass sie als Tabellenvorletzter der Oberliga nach nur einem Jahr wieder in die Hessenliga zurück müssen. „Das ist extrem bitter, denn wir hätten noch eine Chance gehabt, in den letzten Spielen den Abstieg zu verhindern“, zeigte sich TTG-Vorsitzender Michael Koslowski enttäuscht. Und will nun darüber beraten, „wie wir darauf reagieren werden.“

Dagegen profitieren die Männer des TSV Besse in der Hessenliga von dieser Entscheidung. Denn die Edermünder haben als aktueller Spitzenreiter mit 30:2-Punkten mehr Spiele ausgetragen als der Tabellenzweite NSC Watzenborn/Steinberg (28:0). Und steigen damit wieder in die Oberliga auf. „Natürlich freue ich mich darüber, aber ich hätte lieber die Saison regulär zu Ende gespielt“, sagt Besses Kapitän Sebastian Pfaff. Und kann sich auch in der Lage der ausgebremsten Mittelhessen versetzen: „Ich wünsche den Watzenbornern, dass sie doch noch aufsteigen dürfen. Sie hätten es verdient.“

Riebelsdorf rückt in Bezirksoberliga auf

Um den Hessenliga-Klassenverbleib bangen muss der TSV Eintracht Felsberg, der sich zwar auf den letzten Drücker um einen Zähler vor die Abstiegsplätze (Fulda, Mittelbuchen,Ermschwerd) gesetzt hatte, aber auf dem Relegationsplatz klebt. Da die Relegationsspiele nicht mehr ausgetragen werden, müssen die Edertaler darauf warten, welche Entscheidung am Grünen Tisch getroffen wird. Diese soll bis zum 6. April vom dafür in diesem Fall zuständigen Hessischen Tischtennisverband (HTTV) verkündet werden. Immerhin: Die Felsberger Reserve in der Verbandsliga hat dank ihres fünften Platzes nichts zu befürchten.

In der Bezirksoberliga darf der TSV Röhrenfurth die Sektkorken knallen lassen: Der Minimal-Vorsprung im Spielverhältnis (124:35 gegenüber 124:36) vor dem mit punktgleichen TTC Lax Bad Hersfeld (beide 26:2) reicht zur Meisterschaft. Mit der die Männer um Kapitän Florian Beck den ersehnten Aufstieg in die Verbandsliga geschafft haben.

Absteigen muss Schlusslicht TTG Udenborn/Wabern/Unshausen. Dafür rückt der SC RW Riebelsdorf als Meister der Bezirksliga Gruppe 4 wieder auf. Absteiger sind die TTG Udenborn/Wabern/Unshausen II und der TTC Todenhausen II. In der Bezirksliga der Damen ist die TTG Altenbrunslar/Wolfershausen als verlustpunktfreier Meister am Ziel und steigt in die Bezirksoberliga auf.

In der Bezirksklasse Gruppe 7 hat sich der SV Gilsatal souverän durchsetzen können, absteigen müssen die TTG Ottrau/Berfa III und der TuSpo Michelsberg II. In der Gruppe 8 steigt der unbezwungene Meister TSV Jahn Gensungen auf, während der TSV Obermöllrich/Cappel und der TuS Zimmersrode absteigen. (zrh)

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