Tischtennis

Besses „Mittelmänner“ ein Bank beim 9:4 gegen Großen-Linden

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Peter Beck (TSV Besse).

Der TSV Besse kehrt in der Tischtennis-Hessenliga mit dem 9:4-Sieg über den TV Großen-Linden in die Erfolgsspur zurück. Und scheint damit gut gerüstet für das die Hinrunde abschließende Nordhessen-Derby um den zweiten Rang beim SVH Kassel II, der den TSV Eintracht Felsberg mit 9:1 abkanzelte.

TSV Besse – TV Großen-Linden 9:4. Die Edermünder gingen durch Mayer/Pfaff und Kaszuba/Malinowski (jeweils 3:0), bei einer 0:3-Niederlage von Beck/Wicke, mit 2:1 in Führung. Hatten dann jedoch Mühe, sich abzusetzen. Denn im Spitzenpaarkreuz gewann zwar Sebastian Pfaff Pfaff mit 3:0 gegen Roland Fritsch, aber Kacper Malinowski musste sich mit 2:3 (9:11 im fünften Satz) dem lettischen Nationalspieler Andrius Preidzius geschlagen geben. Und enttäuschte später mit 0:3 gegen Fritsch. Zudem unterlag Dirk Mayer mit 0:3 im unteren Paarkreuz gegen Philipp Horvath, was der in Bestform agierende Leon Wicke mit einem 3:2 (11:8)-Sieg gegen Uwe Schreiber wettmachte.

Dass der TSV dann aber doch bei Halbzeit mit 6:3 vorn lag, war dem mittleren Paarkreuz zu verdanken, wo Mateusz Kaszuba mit 3:0 gegen Dirk Schneider und Peter Beck mit 3:1 gegen Carsten Jung auftrumpfen. Endgültig auf Erfolgskurs brachte Kapitän Pfaff sein Sextett, als er Preidzius mit 3:1 (13:11, 6:11, 11:8, 11:9) entzauberte. Den Rest besorgten wiederum die „Mittelmänner“: Kaszuba mit 3:1 (5:11, 11:9, 11:3, 11:8) gegen Jung und Beck mit 3:0 (11:6, 11:8, 11:8) gegen Schneider.

SVH Kassel II – TSV Eintracht Felsberg 9:1.Um Haaresbreite an der Höchststrafe vorbei schlitterte die Eintracht in Harleshausen, wo sie mit 0:8 zurück lag. Und Alexander Abdo schon den ersten Satz gegen Alexander Martin mit 11:13 abgegeben hatte. Doch der TSV-Nachrücker bewies Moral und rettete mit 3:1-Sätzen den Ehrenpunkt für die Edertaler.

Die deutlich unter Wert geschlagen wurden und unglücklich starteten, als zwei Doppel im Entscheidungssatz patzten: Imberger/Zimmermann mit 2:3 (12:14) gegen Tschunichin/Martin und Abdo/Hoyer mit 2:3 (7:11) gegen Köllner/Kömpel. Auch Michael Biedebach ging im mittleren Paarkreuz über die volle Distanz, ehe er mit 2:3 (5:11) Klaus Scherb gratulieren musste. Ebenso wäre bei Philipp Tonns Vier-Satz-Niederlage (16:18, 11:9, 9:11, 11:13) gegen den Ex-Fuldaer Ricardo Kömpel und sogar bei Alexander Hoyers 0:3 (9:11, 8:11, 9:11) gegen Nachwuchsakteur Tyler Köllner mehr möglich gewesen. Im Spitzenpaarkreuz jedoch war weder für Philipp Imberger (jeweils 0:3 gegen David Galina und Dennis Tschunichin) noch für Andy Zimmermann (1:3 gegen Tschunichin) etwas zu holen. (zrh)

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