6 Gründe für eine packende Saison

Tischtennis-Bezirksoberliga: Verleiht Engel Felsberg II Flügel?

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Spielt jetzt bei den Herren: Christine Engel (vorn), hier zu sehen im Doppel mit Wen Wen Li zu Zweitliga-Zeiten 2008 im Trikot der Homberger TS. 

Schwalm-Eder. Die Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren lieferte zuletzt einen packenden Meisterschaftskampf bis auf die Zielgerade. In der kommenden Saison, die am 8. September beginnt, wird diese Spielklasse noch stärker im Blickpunkt stehen. Wir nennen sechs Gründe dafür:

1. Zahlreiche Derbys: In der Gruppe 2 der Bezirksoberliga treten sechs Teams aus dem Schwalm-Eder-Kreis an. Da sind nicht nur im Schwälmer Raum hochinteressante Duelle vorprogrammiert, sondern auch im Norden. Dort gibt es ein Felsberger Stadtderby, denn die beiden Mannschaften aus der Dreiburgenstadt, die bisher zwei Ligen trennten, werden jetzt auf Augenhöhe antreten.

2. Attraktiver Aufsteiger: Eintracht Felsberg II kann mit Holger Ebert, Alexander Hoyer und Jörg Kuhn gleich drei Akteure mit viel Hessenliga-Erfahrung aufbieten. An der Spitze steht jedoch mit Neuzugang Christine Engel (früher Apel) eine Spielerin mit Damen-Bundesliga-Background, die ihren Kontrahenten packende Duell liefern wird. Zielsetzung ist für Abteilungsleiter Kuhn zunächst ein sicherer Mittelplatz, „je weiter nach vorn, umso besser!“

3. Ambitionierter Rückkehrer: Für den TTV Altenbrunslar/Wolfershausen galt es in der Verbandsliga ohne jeden Punktgewinn eine lange Durststrecke durchzustehen. Nach dem Abstieg hatten die Edertaler aber keinen Aderlass zu verkraften. Nun versuchen die Männer um Thomas Dardat und Michael Dittmar in unveränderter Besetzung in die Erfolgsspur zu gelangen.

Konzentriert: Altenbrunslars Thomas Dardat.

4. Nachwuchstalente im Kommen: Die Intensivierung des Nachwuchstrainings im Kreis trägt Früchte. Beim TSV Röhrenfurth hat sich Niklas Riedemann im Top-Paarkreuz etabliert, jetzt bekommt der Ex-Zimmersröder Andreas Schnabel bei den Fuldatalern seine Chance. Ebenso legt der TTC Todenhausen, bestärkt durch den glänzenden Einstand von Jona Henrich, mit Valentin Best aus seinem Talentfundus nach. Und auch der TuSpo Michelsberg verjüngt sein Sextett durch Niklas Beckmann.

5. Pechvögel greifen an: Einen zweiten Anlauf zum Sprung in die Verbandsliga nimmt der zuletzt um Haaresbreite am Aufstieg vorbei geschlitterte TTC Sebbeterode/Winterscheid. Ferreau und Co besitzen mit einem ausgeglichen starken Sextett ebenso gute Chancen, wie die zuletzt verletzungsgebeutelten Todenhäuser. Die zählen mit dem wieder genesenen Andreas Achternbosch und ihrem begeisterungsfähigen Publikum erneut zu den Titelkandidaten.

6. Frischer Wind aus Nachbarkreisen: Aus dem zuletzt alles abräumenden Werra-Meißner-Kreis kommen die Aufsteiger TTV Oberhone und TG Großalmerode. Stärker wird der Hersfeld-Rotenburg-Vertreter TTC Lax eingeschätzt, der mit seinem Spitzenmann Marc Hannes und Verbandsligaerfahrung zum großen Gegenspieler der heimischen Hoffnungsträger werden könnte. Foto: Kasiewicz/nh

Von Reinhold Döring

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