Doppel als Knackpunkt?

Tischtennis-Derby zwischen Michelsberg und Todenhausen lockt

+
Will wieder jubeln: Michelsbergs Lars Merle hat mit seinem Team den TTC in der Aulenpetsche zu Gast. 

Vorhang auf zur Premiere: Erstmals kommt es in der Tischtennis- Verbandsliga Nord zum Kreisderby zwischen dem TuSpo Michelsberg und dem TTC Todenhausen (Fr. 20.15 Uhr).

Beide stiegen in diesem Jahr gemeinsam auf. Die Frielendorfer als Meister, die Michelsberger als Zweiter über die Relegation. Wir analysieren mit den Spitzenspielern Lars Merle (Michelsberg) und Andreas Achternbosch (Todenhausen) die Ausgangspositionen.

Derby-Historie

Das letzte Duell wurde in Frielendorf ausgetragen und sah den TTC Todenhausen mit 9:4 überlegen. „Das war damals ein Meilenstein zu unserer Bezirksoberliga-Meisterschaft “, erinnert sich Achternbosch gern. Im Gegensatz zum Hinspiel, das sein ersatzgeschwächtes Team in Michelsberg mit 3:9 verlor.

Verbandsliga-Auftakt

„5:5 Punkte sind mehr, als wir erwartet hatten. Allerdings kommen jetzt vier harte Brocken“, sagt Achternbosch, der mit der Zwischenbilanz zufrieden ist. Einen Punkt weniger hat der TuSpo als Achter gesammelt. „Da war nach dem wichtigen Auftaktsieg über Weiterode deutlich mehr für uns drin“, betont Merle und ergänzt: „Bis auf das Marbach-Match haben wir sehr gut gespielt und sind gegen Ermschwerd und Breitenbach unter Wert geschlagen worden.“

Top-Paarkeuz

Für Achternbosch ist das Michelsberger-Spitzenpersonal durch die höheren QTTR-Werte und die letzten Top-Duelle (jeweils 3:1-Vorteil für den TuSpo) favorisiert. „Das will aber im Derby nicht unbedingt etwas heißen. Rasul und Andreas spielen bislang eine starke Saison“, relativiert Merle. Und die aktuellen Bilanzen unterfüttern dies: Achternbosch (4:6) und Rasul Hartmann (5:5) contra Merle und Nicco Holland-Jopp mit jeweils 3:6.

Doppelstärke

Sie könnte der Knackpunkt sein. „Wer sich in den Doppeln einen Vorteil erarbeitet, wird am Ende die Punkte einfahren“, vermutet Merle. Vorteile sind kaum zu erkennen. Beide Mannschaften haben acht Doppel gewonnen und acht verloren. 

Volle Konzentration: Andreas Achternbosch setzt im Derby auf die Unterstützung der Todenhäuser Fans. 

Und beide verfügen über ein herausragendes Einser-Doppel: der TTC mit den ungeschlagenen Achternbosch/Hartmann (6:0) sogar über das stärkste der Liga, gefolgt von Merle/Holland-Jopp (5:1) auf dem dritten Rang der Bestenliste.

Favoritenrolle

Die Michelsberger wollen ihren Heimvorteil in der Aulenpetsche nutzen. Merle sieht dennoch keinen klaren Derby-Favoriten: „Wir erwarten ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, in dem Nuancen entscheiden werden.“ Einen offenen Schlagabtausch erhoffen auch die Todenhäuser. „Der TuSpo ist durch den starken Neuzugang Marc Diehl und wegen der besonderen Spielverhältnisse in der Favoritenposition,“ legt sich Achternbosch fest.

Von Reinhold Döring 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.