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Tischtennis-Drittligist SVH Kassel verliert viertes Spiel in Folge

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Von: Lea-Sophie Mollus

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Raj Mondal, SVH Kassel
Im Doppel den einzigen Punkt für den SVH geholt: Raj Mondal (Foto) mit Albert Vilardell beim Spiel gegen den TSV Schwarzenbek. © Schachtschneider, Dieter

Mit einer deutlichen 1:6-Niederlage endete die Partie gegen den TSV Schwarzenbek in der dritten Tischtennis-Liga.

Harleshausen – Nach drei Stunden war es entschieden: das erste Heimspiel des SVH Kassel am Samstag. Entgegen den Erwartungen der Mannschaft endete die Partie gegen den TSV Schwarzenbek in der dritten Tischtennis-Liga mit einer deutlichen 1:6-Niederlage. Der klare Spielverlauf zeigte sich auch bei dem Satzverhältnis von 9:20.

Nur Albert Vilardell und Raj Mondal konnten ihr Doppel gegen Frederik Spreckelsen und den Ex-SVH-Spieler Maximilian Dierks im fünften Satz knapp gewinnen. Nach vier Spielen weisen die Tischtennisspieler aus Harleshausen nun ein Punktekonto von 0:8 auf.

„Es war nicht unser Tag“

„Wir hatten uns etwas anderes vorgestellt, das 1:6 war dann doch arg deutlich“, sagt Tom Schmidt, der sowohl im Einzel als auch im Doppel mit Noah Weber ebenfalls knapp im fünften Satz verloren hat. „Spätestens meine Niederlage war der Genickbruch, da war die Messe schon gelesen“, sagt der 23-Jährige, der auf Position drei antritt.

Albert Vilardell, SVH Kassel
Im Doppel den einzigen Punkt für den SVH geholt: Albert Vilardell (Foto) mit Raj Mondal beim Spiel gegen den TSV Schwarzenbek. © Schachtschneider, Dieter

„Die Schwarzenbeker haben sehr souverän gespielt. Wir selbst konnten nicht an unser Limit gehen.“ Woran es genau gelegen hat, weiß Schmidt nicht: „Es war nicht unser Tag.“

Bis am 6. November das Spiel gegen Lampertheim ansteht, wenn die SVH „noch einmal neu in die Saison starten“ will, wie Schmidt sagt, wird das Training hochgefahren – obwohl die Chancen gegen die Südhessen nicht sonderlich gut stehen. „Da sind wir der klare Nicht-Favorit.“

Die wichtigsten Spiele stehen für die SVH noch bevor

In Panik verfallen die punktlosen Harleshäuser deshalb trotzdem nicht: „Die wichtigsten Spiele kommen noch“, sagt Schmidt mit Blick auf die Partien gegen Berlin, Borsum und Velbert II, die Ende November und Anfang Dezember anstehen. „Da haben wir in der vergangenen Rückrunde die meisten Punkte geholt.“

Laut Dieter Salmen, Leiter der Tischtennis-Abteilung der SVH, hat wieder einmal das „Quäntchen Glück“ gefehlt. Und trotzdem: „Die anderen waren besser, das muss ich gestehen. Unsere Leistungen waren durchwachsen“, sagt er über die trotz der Niederlage „hochklassige Partie mit tollen Spielzügen“.

Versuchen, sich als Underdog zu verkaufen

„Jeder war eigentlich gut vorbereitet, aber ein Erfolg ist auch von der Tagesform abhängig. Wenn die nicht stimmt, lässt sich das im 1:1-Wettkampf nicht kompensieren“, erklärt er die deutliche Niederlage. „Vielleicht waren die Schwarzenbeker noch motivierter, sie waren auf jeden Fall gut drauf.“

Die Chancen für die beiden kommenden Spiele gegen Lampertheim und anschließend gegen Oldenburg rechnet sich auch Salmen nicht allzu groß aus. „Gegen Oldenburg ist es quasi unmöglich“, sagt er. „Wir versuchen trotzdem, uns als Underdog gut zu verkaufen.“ Die drei Spiele danach würden auf Augenhöhe ausgetragen. (Lea-Sophie Mollus)

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