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Tischtennis: Eintracht Felsberg droht der Doppel-Abstieg

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Rückt auf und kritisiert: Der spielende Abteilungsleiter Jörg Kuhn. 

Die Alarmglocken läuten! Gleich zwei höherklassige Tischtennis-Mannschaften des TSV Eintracht Felsberg müssen nach der Hinrunde um den Klassenverbleib bangen.

Das Hessenliga-Team steht als Drittletzter mit lediglich sechs Punkten auf einem Abstiegsplatz, die Reserve nimmt – ebenfalls als Drittletzter – mit sieben Zählern den Abstiegs-Relegationsrang in der Verbandsliga ein.

Die prekäre Situation der Ersten ist nicht unwesentlich dem Umstand geschuldet, dass zu selten – so auch in der mit 7:9 verlorenen Schlüsselparte bei Horas Fulda – nicht die stärkste Formation an die Tische ging. „Dies und zuletzt der Heimpatzer gegen den Vorletzten TTC Lieblos haben zwei bis drei wertvolle Punkte und damit den angepeilten Mittelfeldrang gekostet“, legt Abteilungsleiter Jörg Kuhn den Finger in die Wunde. Und stellt klar: „So etwas können wir uns in der Rückrunde nicht noch mal erlauben!“

Thilo Leis wohl erst im März fit

Dass sich dann auch noch Thilo Leis beim Spiel in Hofgeismar schwer verletzte, war ein Schlag ins Eintracht-Kontor. Besonders für das Verbandsliga-Team. „Das stand mit 7:5-Punkten zu diesem Zeitpunkt gut da“, betont Kuhn, „und ist ohne Thilo dann sieglos abgerutscht.“ Mit Leis ist auch zum Rückrundenstart nicht zu rechnen. „Erst im März werde ich wahrscheinlich wieder spielen können“, erklärt der Rekonvaleszent.

Der dann aber ausschließlich als Stammspieler der Ersten helfen kann. Denn er wurde, nachdem die Eintracht-Akteure in einer Extra-Sitzung die künftige Marschroute festgezurrt hatten, gemeinsam mit dem ebenfalls wieder aufsteigenden Thomas Jung ins untere Paarkreuz der Hessenliga-Mannschaft beordert.

Bei beiden Teams eingeplant: Felsbergs Michael Biedebach. Foto: Richard Kasiewicz

„Das war bei Thomas wegen seiner Leistungszahlen zwingend nötig, bei Thilo hat es taktische Gründe“, erklärt Kuhn. Denn dafür geht der Ex-Weiteröder Michael Biedebach runter ins Spitzenpaarkreuz der Reserve und kann zudem in der Hessenliga aushelfen. „Michael ist heiß und wird diese Doppelschichten verkraften können“, sieht Kuhn darin die beste Lösung. Gemeinsam mit Biedebach geht auch Philipp Tonn zurück. Die Lücke, die der Abgang von Holger Ebert nach Gilsatal reißt, wird der aus der dritten Vertretung aufrückende Jörg Kuhn selbst schließen.

Der angesichts diverser Baustellen sorgenvoll der Rückrunde, die für die Erste am 25. Januar mit dem Heimspiel gegen Hessenliga-Spitzenreiter NSC Watzenborn/Steinberg beginnt, entgegenblickt: „Ich hoffe, dass alles gut geht. Andernfalls sollte es keinesfalls beide Teams erwischen.“

VON REINHOLD DÖRING

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