Tischtennis

Gelingt TSV Besse in Kriftel der Befreiungsschlag?

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Dirk Mayer

Edermünde - In der Tischtennis-Oberliga startet der TSV Besse mit zwei Auswärtsspielen beim TuS Kriftel (Sa. 14 Uhr) und bei der SVH Kassel (So. 14.15 Uhr) in die Rückrunde.

Mit unterschiedlichen Aussichten. Gelingt in Südhessen ein erfolgreicher Auftakt, könnten sich die Edermünder selbst einen Motivationsschub verpassen und wären im Abstiegskampf zu den vor dem Schlusslicht liegenden Teams wieder auf Schlagdistanz. Innerhalb des TSV-Sextetts gibt es auf den ersten drei Positionen mit Milosz Przybylik, Sebastian Pfaff und Mateusz Kaszuba keine Änderung. Aber an Nummer vier rückt Kacper Malinowski vor, der dort aushilfsweise schon überzeugen konnte. Das untere Paarkreuz bilden Stas Blumhardt und Peter Beck. Da jedoch Blumhardt am Wochenende nicht zur Verfügung steht, wird Dirk Mayer wiederum dort zum Einsatz kommen.

Der TuS Kriftel hat nach dem Abstieg aus der Regionalliga sein Saisonziel im gesicherten Mittelfeld (6. Platz/10:10-Punkte) erreicht. Und das trotz des Handicaps, dass Spitzenspieler Björn Fröhlich Wagenbach nur zu Beginn der Saison zur Verfügung stand. Er weilt zu einem einjährigem Auslandsaufenthalt in Australien und dürfte damit wohl auch gegen die Edermünder fehlen. Wie schon im Hinspiel, das der TSV nach 7:6-Führung noch mit 7:9 (unnötig) in den Sand setzte.

Nordhessen-Derby

Dabei bekamen die Besser das starke untere Paarkreuz der Südhessen nicht in den Griff, wo weiterhin Neuzugang Markus Grothe (12:1-Einzelbilanz) eine Bank ist. Zudem tritt jetzt Routinier Martin Schlicht dort an, der seinen Platz in der Mitte für Tobias Schneider räumen musste. „Wir hoffen, dass wir das Spiel in Kriftel erneut knapp gestalten können und etwas Zählbares mit nach Hause bringen“, beschreibt „Basti“ Pfaff die Stimmungslage in seinem Team.

Deutlich geringer sind die Hoffnungen im Nordhessen-Derby. Die Harleshäuser sind mit 20:0-Punkten auf dem besten Weg in die Regionalliga. Schon beim Hinspiel ließ der Spitzenreiter mit einem 9:2-Sieg wenig anbrennen. Lediglich das Doppel Malinowski/Beck und Milosz Przybylik gegen Tom Schmidt konnten für den TSV punkten. Für personelle Änderungen gab es im Sextett um den polnischen Top-Akteur Michal Bankosz, der mit 13:5-Siegen die Einzel-Bestenliste der Liga anführt, keinen Grund. Lediglich im mittleren Paarkreuz tauschten Niklas Hilgenberg (jetzt Nummer drei) und Noah Weber die Plätze. „ Im Derby wollen wir uns gut verkaufen. Aber mehr ist wohl nicht drin“, weiß Pfaff um die Kräfteverhältnisse. (zrh)

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