Tischtennis-Hessenliga

Einkalkulierte Niederlage des TSV Eintracht Felsberg gegen den Spitzenreiter

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Gewannen das Auftaktdoppel: Philip Imberger (l.) und Andy Zimmermann. Ansonsten waren die Felsberger gegen den Spitzenreiter Watzenborn/Steinberg weitgehend chancenlos.

Während der TSV Besse beim Schlusslicht SV Ermschwerd mit einem souveränen 9:1-Sieg in die Rückrunde der Tischtennis-Hessenliga startete, musste sich der TSV Eintracht Felsberg dem Meisterschaftsfavoriten NSC Watzenborn/Steinberg erwartungsgemäß mit 2:9 beugen.

TSV Eintracht Felsberg – NSC Watzenborn/Steinberg 2:9. Eine einkalkulierte Niederlage gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter. Aber die Eintracht, die ohne Dirk Heimel und Lars Merle antrat, zog sich gegen die ebenfalls mit zwei Ersatzspielern angereisten Mittelhessen (es fehlten Florian Müller und Torsten Kirchherr) besser als im Hinspiel aus der Affäre.

So wendeten Imberger/Zimmermann durch den Gewinn des Auftaktdoppels mit 3:1 (11:7, 10:12, 11:6, 11:5) gegen Harnisch/Armbrüster frühzeitig eine „Nullnummer“ ab. Auch Biedebach/Tonn harmonierten trotz dem 1:3 (6:11, 6:11, 14:12, 9:11) gegen Moritz/Grötzsch gut. Ein drittes Doppel konnte nicht gespielt werden, da die Gastgeber aus taktischen Gründen dort den auch im Einzel auf Position vier „abschenkenden“ Rekonvaleszenten Thilo Leis nominierten.

So kam in der Mitte nur Thomas Jung (1:3 gegen Jakob Armbrüster) zum Einsatz. Im Spitzenpaarkreuz mussten Andy Zimmermann und Philipp Imberger trotz Satzgewinn die Überlegenheit von Fabian Moritz und Stefan Harnisch anerkennen. Im unteren konnte Philipp Tonn gegen Dennis Grötzsch einen 0:2-Rückstand ausgleichen, verlor dann aber den Entscheidungssatz mit 7:11. Besser erging es Michael Biedebach, der sich gegen NSC-Nachrücker Felix Stallmach mit 3:2 (11:8, 8:11, 11:8, 10:12, 11:7) durchsetzen konnte.

SV Ermschwerd – TSV Besse 1:9. Eine Pflichtaufgabe, die die Besser im Schnelldurchgang lösten: 85 Minuten benötigte der Tabellenzweite, um die beiden Zähler beim Schlusslicht zu kassieren.

Dass es so schnell ging, lag auch daran, dass Ermschwerds Nummer vier Michael Wiesendorf verletzt seine Einzelpartie gegen Mateusz Kaszuba ebenso kampflos abgab wie ein Doppel. Zudem fehlte den Witzenhäusern ihr Top-Akteur Dusan Snasal wegen Bandscheibenproblemen.

Den zweiten SVE-Leistungsträger Jiri Tomaniec entschärfte Kazimierz Wiszowaty mit 3:0 (11:3, 11:6, 11:4.). „Das war erneut eine beeindruckende Vorstellung von Kazik,“ lobte TSV-Kapitän Sebastian Pfaff den polnischen Seniorenmeister. Pfaff selbst kam weder gegen Heiko Blessmann (11:6, 11:5, 11:4) noch im Duell mit Tomaniec (11:9, 11:6, 11:7) in Bedrängnis.

Lediglich der kurzfristig für Dirk Mayer einspringende Klaus Lückemann musste sich im Duell der Ersatzspieler gegen Ingo Meyer mit 0:3 (8:11, 7:11, 7:11) geschlagen geben. Ansonsten ließen die Edermünder nur im Auftaktdoppel von Pfaff/Kaszuba (3:1 gegen Tomaniec/Blessmann) einen Satz liegen. Die übrigen Doppel verbuchten Wiszowaty/Lückemann und Beck/Wicke ohne Satzverlust. Was auch für die Einzel von Beck (3:0 gegen Christoph Heidrich) und Leon Wicke (3:0 gegen Martin Wiatrek) galt. zrh

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