Tischtennis-Hessenliga

Felsberg nach unten und TSV nach oben orientiert

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Jörg Kuhn

Schwalm-Eder – Mit klaren Zielsetzungen gehen der TSV Besse und der TSV Eintracht Felsberg in die kommende Saison in der Tischtennis-Hessenliga.

Während die Edermünder nach dem Abstieg aus der Oberliga nach oben schielen, legen die Felsberger in der stark besetzten Liga ihr Augenmerk auf den Klassenerhalt.

„Das wird bei drei Absteiger und einem Viertletzten, der in die Relegation muss, noch schwieriger als zuletzt“, weiß Felsbergs Abteilungsleiter Jörg Kuhn. Die Konsequenz:

„Da werden wir schon gute Mannschaften hinter uns lassen müssen.“ Etwa die nordhessischen Rivalen TTC Hofgeismar und SC Niestetal sowie Aufsteiger TTC Lieblos. Aber auch die übrigen Neulinge werden wohl um den Klassenverbleib bangen müssen: Der SV Ermschwerd, der mit dem tschechischen Duo Dusan Snasal und Jiri Tomaniec im Top-Paarkreuz glänzt sowie der TV Großen-Linden, der vom lettischen Nationalspieler Andrius Preidzius angeführt wird.

Der TSV Besse will um den Titel kämpfen. Teamchef Manfred Pfaff erwartet einen Zweikampf mit Watzenborn/Steinberg, wobei er die Mittelhessen als Favoriten sieht. Der konnte alle Oberliga-Stammkräfte halten und hat in Steffen Moritz, Fabian Müller sowie den Routiniers Stefan Harnisch und Thorsten Kirchherr vier Trumpfkarten. Ebenso setzt der SV Mittelbuchen, mit Lukas Soucek und Nasratulla Nuri an der Spitze, auf bewährte Kräfte.

Das Kontrastprogramm liefert das ebenfalls hoch gehandelte Sextett des FV Horas Fulda ab, das mit Andreas Reinhardt (19), Dario Flörsch (18) und Fabian Freund (16) h drei Talente vom Stadtrivalen Fulda-Maberzell integriert. Auch die Regionalliga-Reserve des SVH Kassel, angeführt von Marco Hilgenberg und Neuzugang Ricardo Kömpel von Horas Fulda, hat das Potenzial vorn mitzumischen. Verstärkung für das untere Paarkreuz sicherten sich der TV Großen-Linden mit Philipp Horvath von der TTG Eberstadt und der SC Niestetal mit Max Schlote vom VfL Marburg. (zrh)

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