Vorläufiger Spielplan

Tischtennis-Hessenliga-Saison startet mit Lokalderby

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Ex-Felsberger in Diensten von Liga-Konkurrent Stadtallendorf II: Filip Pindura.

Schwalm-Eder. Die Tischtennis-Hessenliga-Saison 2017/18 nimmt Konturen an. Und wird nach dem vorläufigen Terminplan mit einem Paukenschlag beginnen: mit dem Derby zwischen den Kreisvertretern TSV Eintracht Felsberg und TSV Besse.

„Aus unserer Sicht steht einem schnellen Kräftemessen nichts entgegen“, erklärt Besses Sebastian Pfaff, der nach dem Weggang von Petr Wasik den Oberliga-Absteiger als Nummer eins in die neue Saison führen wird. Dahinter folgt der polnische Neuzugang Kacper Malinowski. Dessen Landsmann Mateusz Kaszuba rückt ins zweite Paarkreuz, wo auch Stas Blumhardt antreten wird. Bewährte Stammkräfte im unteren Paarkreuz sind Peter Beck und Dirk Mayer. Auch Moritz Beinhauer und Nachwuchstalent Leon Wicke gehören zum Achter-Kader der Edermünder. „Beide werden regelmäßig zu ihren Einsätzen in der Hessenliga kommen“, betont Kapitän Pfaff.

Bei der Frage nach seinem Meisterschaftstipp verweist er auf den SVH Kassel II. Dort stehen mit den Ex-Bessern Florian Bierwirth und David Gallina zwei bisherige Oberliga-Akteure an der Spitze. Dahinter werden die drei Neuzugänge Andre Tsiarokin (aus Weißrussland), Dennis Tchunichin (Baunatal) und Martin Alexander (Döbeln) für Rückenwind sorgen. „Wenn die Kasseler regelmäßig in Bestbesetzung antreten, sind sie favorisiert“, sagt Pfaff, der mit seinem Team einen Platz im oberen Tabellendrittel anpeilt. Darüber hinaus zählt der Routinier den FV Horas Fulda, der sich mit Sebastian Oehlmann von Oberliga-Meister Mainz 05 verstärkt hat, Aufsteiger Stadtallendorf II mit dem ehemaligen Felsberger Filip Pindura als neue Nummer eins und Oberliga-Absteiger SV Mittelbuchen zu den Anwärtern auf vordere Plätze.

Heimel setzt auf Doppelstärke

Darauf spekuliert Felsberg als Tabellenfünfter der letzten Saison nicht. Überraschungen hält TSV-Spitzenmann Dirk Heimel aber für möglich: „Das Leistungsgefälle in der Liga ist nicht so groß. Einige Mannschaften setzen mehr auf Topleute im ersten Paarkreuz, andere auf Ausgeglichenheit so wie wir.“ Heimel selbst wird nicht alle Spiele bestreiten, kann aber nach drei problematischen Jahren schmerzfrei trainieren und seiner Mannschaft wieder helfen. „Wir hoffen natürlich auf unsere Doppelstärke. Schließlich haben wir mit Andy Zimmermann einen Deutschen Meister im Doppel in unseren Reihen“, erklärt die Nummer eins der Eintracht. Zimmermann wird hinter Philipp Imberger mit Philipp Tonn die Mittelachse bilden. Im dritten Paarkreuz werden Thomas Jung und Kapitän Thilo Leis an die Tische gehen.

Die Edertaler sind auf einen harten harten Kampf um den Klassenerhalt eingestellt, in dem sie Aufsteiger TTG Margretenhaun-Künzell, TSV Ihringshausen und TFC Steinheim als Hauptkonkurrenten erwarten. Und im Auftakt-Derby am 16. September gilt für Heimel trotz des Heimvorteils: „Besse ist Favorit.“

Von Reinhold Döring

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