3. Liga

Tischtennis: Niestetal hat’s schwer bei 1:6-Niederlage zum Auftakt

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Ihr Ziel heißt Klassenerhalt: Die Spielerinnen (von links) Tetyana Maksimenko, Katharina Morbitzer, Neuzugang Emina Hadziahmetovic, Ekaterina Moor und Janina Ciepluch von Drittligist SC Niestetal. Foto: Dieter Schachtschneider

Die Tischtennis-Damen des SC Niestetal stehen in der 3. Bundesliga vor einer schweren Saison. Ihr einziges Ziel ist der Klassenerhalt.

Einen ersten Eindruck davon, was in der 3. Bundesliga Nord auf sie zukommen könnte, erhielten sie bereits am Sonntag bei ihrem Saisonstart. In eigener Halle unterlagen die Damen des SC Niestetal dem VfL Kellinghusen 1:6.

Die Saisonperspektive

Spielten die Niestetalerinnen in der vorigen Saison, ihrer ersten in der 3. Bundesliga, noch eine beachtliche Rolle, so steht diesmal anderes im Blickpunkt. „Unser Ziel ist nur der Klassenerhalt, und das allein wird schon schwierig genug“, sagt Teammanager Ulrich Kempe.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand. „Es gibt weniger Mannschaften als zuvor, die wir sicher hinter uns lassen. Außerdem haben sich einige der in der letzten Saison schwächeren Teams erheblich verstärkt“, erklärt Kempe.

Dazu zählt er den SV DJK Holzbüttgen bei Neuss am Rhein und eben jenen VfL Kellinghusen im Norden Hamburgs, gegen den die Niestetalerinnen jetzt deutlich verloren: „Sie hatten schon zwei starke Spielerinnen an den Positionen eins und zwei. Jetzt haben sie noch eine starke Nummer drei hinzubekommen.“ Auch beiden Neulingen ist eine Menge zuzutrauen.

Das Personal

Bei Niestetal nimmt mit Emina Hadziahmetovic die Nummer 141 der ITTF Weltrangliste aus Bosnien-Herzegowina die Spitzenposition für die in die 2. Bundesliga gewechselte Airi Avameri ein. Das weitere Aufgebot blieb mit Tetyana Maksimenko, Janina Ciepluch, Katharina Morbitzer und Ekatherina Moor unverändert.

Das Auftaktspiel

Dass die Niestetalerinnen so klar unterlagen, war keine Überraschung und somit auch keine Ernüchterung. Den Ehrenzähler erspielte sich gleich zu Beginn das Doppel Maksimenko/Morbitzer gegen das Doppel zwei der Schleswig-Holsteinerinnen mit 11:5, 12:10, 9:11 und 11:8.

Einen harten Kampf lieferte Hadziahmetovic in der letzten Begegnung gegen die frühere Baunataler Zweitligaspielerin Katsyarina Baravok. Doch auch diese Partie ging mit 3:2 an die Gäste. In allen weiteren Begegnungen waren die Gastgeberinnen ohne Chance.

Bereits im nächsten Spiel am 30. September in Düsseldorf winken Niestetal die ersten Punkte.

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