Tischtennis-Oberliga

Besses Kapitän Pfaff reißt das Steuer beim 9:7-Erfolg herum

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Sebastian Pfaff

Gießen. Der TSV Besse feierte mit einem 9:7-Auswärtssieg beim Gießener SV eine Oberliga-Rückkehr nach Maß.

„Ein toller Auftakt, der umso höher einzuschätzen ist, da wir kurzfristig ohne den erkrankten Mateusz Kaszuba antreten mussten“, strahlte Routinier Beck nach dem entscheidenden Schlussdoppel. In dem hatten Pfaff/Przybylik mit einem 3:0 (11:1, 11:3, 11:4)-Sieg ihren Kontrahenten Güll/Linnenkohl nicht den Hauch einer Chance gelassen

Das sah viereinhalb Stunden zuvor noch ganz anders aus. Da hatten Pfaff/Przybylik mit 2:3 (5:11 im fünften Satz) gegen Limbach/Merkel den Kürzeren gezogen. Ebenso unterlagen Mayer/Blumhardt, so dass nur Malinowski/Beck zu Beginn mit 3:1 gegen Buchenau/Preuss für den Aufsteiger punkten konnten. Der nächste Rückschlag: Neuzugang Przybylik kam nicht mit den Noppenbelägen von Jan Limbach klar - und unterlag mit 2:3.

Wichtiger Sieg

Da musste Sebastian Pfaff das Steuer herumreißen. Zunächst mit einem 3:2 (13:11)-Coup gegen Gießens Nummer eins Christian Güll und zu Beginn des zweiten Durchgangs mit einem 3:1-Erfolg über Limbach. Da auch Milosz Pryzibylik im Einser-Duell mit einem 3:0 (11:7, 12:10, 11:8)-Sieg gegen Güll zur Normalform fand, konnten die Edermünder „vorn“ den 4:5-Halbzeitrückstand in eine 6:5-Führung verwandeln.

Die sie nicht mehr abgaben. Denn im mittleren Paarkreuz hielten der für Kaszuba aufrückende Kacper Malinowski (2:3 gegen Preuss) und Stas Blumhardt (0:3 gegen Preuss) jeweils mit 3:2 Routinier Dieter Buchenau auf Distanz. Was „unten“ nach Drei-Satz-Niederlagen gegen Johannes Linnenkohl auch Dirk Mayer (3:2 gegen Merkel) und Peter Beck (3:1 gegen Merkel) gelang.

„Diese beiden Punkte gegen einen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt sind extrem wichtig und spornen uns an“, blickt Peter Beck zuversichtlich der Heimpremiere am 29. September gegen die TG Langenselbold entgegen. (zrh)

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