Tischtennis-Oberliga

Malena Bey besteht die Nervenprobe und sichert TTG das Remis

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Rettet das Remis: Malena Bey (TTG).

Am Ende waren die Oberliga-Damen der TTG Morschen/Heina heilfroh, mit dem 7:7 gegen den TTC Lampertheim einen Punkt gerettet zu haben. „Es war ein Wechselbad der Gefühle“, gestand Lisa Ellrich. In der ihr Quartett mit 4:2 führte, um dann doch bangend mit 5:7 mit dem Rücken zur Wand zu stehen.

Zunächst überraschten die Mörscherinnen mit der Umstellung ihrer Doppel. Was sich mit einem Sieg von Annabelle Bey/Grebe (3:1 gegen Lochbühler/Metzger) auszahlte, während Ellrich/Marlena Bey (1:3 gegen Diederich/Haberle) gut mithielten, sich aber ihre Höhepunkte für die Einzel-Duelle reservierten. So gelang es Lisa Ellrich, die exzellente Gäste-Spitzenspielerin Anne Lochbühler, die mit 10:1-Rückrundenbilanz angereist war, zu schlagen. Erneut und diesmal mit 3:0 (11:9, 11:5, 11:6) sogar klar.

Und Malena Bey lief zu großartiger Form auf: Schlug Tanja Haberle mit 3:1 (6:11, 12:10, 11:8, 11:9), legte als einzige ihres Teams im zweiten Durchgang einen 3:0 (11:2,11:4,11:5)-Sieg gegen Sabrina Metzger nach und lieferte, als es zum Schluss richtig eng wurde, ihr Meisterstück. Das nötig war, nachdem Ellrich gegen Metzger auf 6:7 verkürzt hatte. Und bei dem die Hauptdarstellerin gegen Lampertheims Nummer zwei, Inken Diederich (3:1 gegen Ellrich), mit 1:2-Sätzen hinten lag. „Die Spannung war fast unerträglich“, gestand Ellrich. Doch ihre Mannschaftskameradin bestand die Nervenprobe, gewann den vierten Durchgang in der Verlängerung mit 12:10 und schließlich auch den Entscheidungssatz mit 11:7. Die Nummer vier der TTG rettete damit ein Remis, das zuvor kaum noch möglich schien.

Denn Annabelle Bey ( jeweils 1:3 gegen Diederich und Lochbühler, 2:3 gegen Haberle) erwischte diesmal einen rabenschwarzen Tag und auch Heike Grebe verspielte nach ihrem 3:0-Auftaktsieg über Metzger im zweiten Einzel eine 2:0-Führung gegen Haberle (2:3). Es wäre folglich auch der erste Rückrundensieg möglich gewesen, aber der Teilerfolg reicht, um die „Rote Laterne“ los zu werden und die Hoffnung auf den Klassenerhalt zu nähren.(zrh)

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