Tischtennis-Oberliga:

TTG Morschen-Heina punktet beim 7:7 in Lampertheim

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Lisa Ellrich, TTG-Kapitänin

Kein Befreiungsschlag, aber ein Mutmacher für die TTG Morschen-Heina: Der Aufsteiger in die Tischtennis-Oberliga erkämpfte ein 7:7-Remis beim TTC Lampertheim und bleibt damit in der unteren Tabellenregion vor den Gastgebern.

„Das war ein echter Krimi“, atmete Lisa Ellrich nach dem nervenaufreibenden Kellerduell erst einmal durch. Ihr Team führte 3:1, lag 3:4 hinten und kurz vor Schluss wieder mit 7:4 vorn. Wobei Morschens Nummer zwei die Hauptrolle spielte: Mit starken Auftritten am Spitzenbrett, wo sie beide Einzel gewann. Und dabei im Auftaktmatch mit einem 3:2 (7:11, 1:6, 6:11, 11:9, 11:7)-Erfolg gegen TTC-Ass Anne Lochbühler gleich für einen Paukenschlag sorgte. Nachdem sie unmittelbar zuvor an der Seite von Heike Grebe schon mit 3:0 gegen Diederich/Leckel und später auch ihr zweites Einzel gegen Inken Diederich mit 3:1 (11:7, 11:7, 5:11, 11:8) überzeugend gewann.

Annabelle Bey, die im Doppel mit ihrer Schwester unterlag, verlor gegen Lochbühler mit 1:3, setzte sich aber gegen Inken Diederich mit 3:1 (7:11, 11:5, 11:4,11:7) durch, so dass die Bilanz im Top-Paarkreuz positiv ausfiel. Und dahinter ausgeglichen war. Heike Grebe (0:3 gegen Metzger) und Malena Bey (0:3 gegen Leckel) mussten sich zwar im ersten Durchgang geschlagen geben, machten das aber in den Überkreuz-Vergleichen wett: Heike Grebe mit 3:1 gegen Inessa Leckel und Malena Bey mit 3:2 gegen Sabrina Metzger - ihr ersehnter erster Saison-Einzelgewinn.

Als dann zu Beginn des Schlussdurchganges Annabelle Bey ein 3:0 gegen Inessa Leckel nachlegte, hatten die Mörscherinnen drei Chancen, den zweiten Saisonsieg einzutüten. Heike Grebe (0:3 gegen Lochbühler) und Malena Bey (1:3 gegen Diederich) verpassten dies als Außenseiter gegen die beiden Top-Akteurinen der Gastgeber. Lisa Ellrich schien gegen Lampertheims Nummer vier Metzger bei einer 2:0-Satzführung auf Kurs, knickte aber doch noch mit 2:3 (6:11, 5:11, 7:11) ein. Und war enttäuscht: „Schade, dass wir die Führung nicht nach Hause bringen könnten, da war ich nicht nervenstark genug.“ (zrh)

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