Tischtennis

Spitzenreiter TSV Röhrenfurth bei Saisonunterbrechung minimal vor TTC Lax

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Auszeit an den Tischen: Derzeit ruht nicht nur der heimische Tischtennis-Spielbetrieb. Wie lange noch? 

Noch ist völlig unklar, ob und wann der Spielbetrieb – vorerst vom Hessischen Tischtennis-Verband (HTTV) bis zum 17. April datiert – wieder aufgenommen werden kann. Dabei stehen den höherklassigen Teams aus dem Schwalm-Eder-Kreis noch heiße Entscheidungen bevor. Ein Überblick:

Oberliga

So muss die TTG Morschen/Heina in der Oberliga der Damen derzeit auf einem Abstiegsrang um den Klassenverbleib zittern. Der Aufsteiger hat als Tabellenvorletzter nur 6:22-Punkte gesammelt. Und noch vier ausstehende Begegnungen auf dem Zettel, darunter das Kellerduell gegen Schlusslicht SV Ober-Kainsbach. Daher bestehen durchaus Chancen, zumindest den Abstiegs-Relegationsplatz zu erreichen. Den nimmt mit 21 Minuspunkten derzeit der TTC Lampertheim ein und auch der Tabellensiebte TTF Oberzeuzheim (22 Minuspunkte) ist noch greifbar. Allerdings muss das Team um Annabelle und Malena Bey noch dreimal auswärts ran und steht im einzigen Heimspiel gegen Spitzenreiter TTC Salmünster vor einer kaum lösbaren Aufgabe.

Hessenliga

In der Hessenliga haben die Männer des TSV Besse mit 30:2-Punkten die Spitzenposition übernommen, obwohl sie in der Hinrunde den ersten Vergleich gegen den Aufstiegsrivalen NSC Watzenborn/Steinberg mit 5:9 verloren. Da aber die Mittelhessen bisher in der Rückrunde zwei Spiele weniger als Pfaff und Co. ausgetragen haben, stehen diese trotz makelloser 28:0-Bilanz lediglich auf dem zweiten Rang. Der aber auch über die Relegation in die Oberliga führen könnte. Das Rückspiel der beiden Top-Teams steht noch aus.

Der zweite Hessenliga-Kreisvertreter TSV Eintracht Felsberg hat mit dem letzten 9:6-Sieg gegen den TTC Hofgeismar erst einmal die drei Abstiegsränge hinter sich gelassen. Der Eintracht (10:20-Punkte) sitzt aber die osthessische Konkurrenz (Horas Fulda, Mittelbuchen) mit nur einem Zähler Rückstand im Nacken. Und um den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen, müssten die Edertaler den knappen Rückstand auf den Tabellensiebten TTC Lieblos (12:20) wettmachen. In vier Spielen unter anderem gegen Lieblos und das Schlusslicht SV Ermschwerd.

Verbandsliga

Deutlich günstiger sieht es für die Felsberger Reserve in der Verbandsliga aus, wo 13:15-Punkte den Aufsteiger zum fünften Rang verhalfen. Damit ist das Polster zu den beiden Abstiegsrängen mit fünf Punkten – bei vier noch ausstehenden Spielen – recht komfortabel. Allerdings sind es nur zwei Zähler zum Relegationsrang nach unten.

Bezirksoberliga

Kurios eng ist die Situation an der Tabellenspitze der Bezirksoberliga, wo der TSV Röhrenfurth nach Punkten gleichauf mit dem TTC Lax Bad Hersfeld ist. Beide stehen bei 26:2-Punkten, nachdem sie sich in den direkten Duellen jeweils mit 8:8 trennten. Damit rückt im Titelkampf das Spielverhältnis in den Fokus. Und da haben die Röhrenfurther mit 124:35 gegenüber 124:36 vier Runden vor Schluss knapp die Nase vorn. Als Trostpflaster für den Tabellenzweiten winkt die Relegation zur Verbandsliga. (zrh)

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