Tischtennis

TSV Besse ist aus der Oberliga abgestiegen

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Ein Lichtblick: Milosz Przybylik präsentierte sich in den beiden Heimspielen stark für Besse. 

Das war's für den Tischtennis-Oberligisten TSV Besse: dem Teilerfolg gegen den TTC RW Biebrich folgte die 6:9-Pleite gegen den TV Dreieichenhain, womit der vorzeitige Abstieg besiegelt ist.

TSV Besse – TTC RW Biebrich 8:8.Gegen den Tabellendritten erwischten die Edermünder einen Auftakt nach Maß: Pfaff/Mayer, Przybylik/Kaszuba und Beck/Malinowski gewannen ihre Doppel zur 3:0-Führung. Anschließend erhöhte Milosz Przybylik gegen Frank Stephan in drei Sätzen sogar auf 4:0. Dank ihres Vize-Hessenmeisters Matthias Bomsdorf (jeweils 3:1 gegen Pfaff und Przybylik) fanden die Wiesbadener dann doch ins Match. Und spielten im mittleren Paarkreuz mit den beiden defensivstarken Ex-Zweitligaspielern Jens Lilienthal (3:0 gegen Malinowski, 3:1 gegen Kaszuba) und Andreas Gehm, der beide Einzel ohne Satzverlust gewann, weitere Trümpfe aus. Dass es dennoch für den TSV zur 5:4-Halbzeitführung reichte, war Peter Beck zu verdanken, der gegen Oluwseum Adeleye seinen fünften Einzelsieg in Folge erkämpfte.

Höhepunkt des zweiten Durchgangs war ein Husarenritt von Sebastian Pfaff: der Besser Kapitän ließ sich gegen Stephan nach 2:0-Führung weder vom 2:2-Ausgleich noch vom 3:7-Rückstand im fünften Satz verdrießen und triumphierte mit 3:2 (11:9). Dirk Mayer (ebenso wie Beck 0:3 gegen Kannenberg) sorgte mit seinem 3:1-Sieg gegen Adeleye dafür, dass es noch zum Schlussdoppel kam. Das Przybylik/Kaszuba mit 3:0 (11:8, 11:7, 11:8) gegen Gehm/Stephan sicher zum 8:8 abschlossen.

TSV Besse – TV Dreieichenhain 6:9. Mit nur einem Doppelgewinn von Przybylik/Kaszuba (3:0 gegen Panqueva/Gass), bei Niederlagen von Pfaff/Mayer (0:3 gegen Karas/Werner) und Malinowski/Beck (2:3 gegen Fagioli/Nogami) startete der TSV holprig. Kam aber, trotz des Schachzugs der Gäste, ihre schwache Nummer zwei Panqueva pausieren zu lassen und Makoto Nogami vorn zu bringen, zu Vorteilen im ersten Durchgang. Den Japaner Nogami hatte Przybylik glatt in drei Sätzen im Griff. Und nach Pfaffs 1:3 gegen David Karas, bekamen die Edermünder mit drei Siegen in Folge von Kaszuba (3:1 gegen Werner), Malinowski (3:1 gegen Gass) und Beck (3:1 gegen Schäfer) Oberwasser.

Lediglich Mayer musste mit 2:3 (8:11) gegen Willi Fagioli passen. Und als Przybylik im Einser-Duell gegen Karas mit 3:0 (11:5, 11:5,11:5) erneut lieferte, schien der TSV mit 6:4-Führung auf Erfolgskurs. Doch das Gegenteil trat ein: Pfaff (1:3 gegen Nogami), Kaszuba (0:3 gegen Gass) und Malinowsi (1:3) unterlagen ebenso wie Beck (2:3 gegen Fagioli) und Mayer (1:3 gegen Schäfer). „Plötzlich war der Faden bei uns total gerissen, die Gäste witterten ihre Chance und haben sie konsequent genutzt“, fand TSV-Kapitän Pfaff keine Erklärung für den späten Total-Einbruch.

Von Reinhold Döring

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