Aufstiegscoup nach 8,5 Stunden

Tischtennis: TSV Michelsberg steigt in die Verbandsliga auf

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Ausgelassene Freude nach dem Aufstiegscoup: die Michelsberger (v.l.) Daniel Hennighausen, Lars Merle, Bob Lamps, Nicco Holland-Jopp, Niklas Beckmann und Steffen Moritz.  

Schlüchtern. Jubel beim TuSpo Michelsberg: Über die Aufstiegsrelegation in Schlüchtern schaffte der Zweite der Tischtennis-Bezirksoberliga den Sprung in die Verbandsliga-Nord.

„Unglaublich! Unsere mitgereisten Zuschauer haben uns super unterstützt und zu dieser Leistung getrieben“, freute sich Top-Akteur Lars Merle ausgelaugt, aber überglücklich nach dem fast achtstündigen TT-Marathon.

TuSpo Michelsberg – VfL Marburg 9:6. Am Sonntag um 14 Uhr begann die Aufstiegsmission des TuSpo, vier Stunden und 15 Minuten später war der erste Marburger Kontrahent bezwungen. Der sich bis zum 6:6 nicht abschütteln ließ. Merle gewann beide Spitzeneinzel, knapp mit 3:2 (12:10 im fünften Satz) gegen Adrian-Elias Siemon, klar mit 3:0 gegen Max Schlote. Und schlug auch im Doppel mit Nicco Holland-Jopp (3:0 Schlote, 1:3 Siemon) gegen Siemon/Feußner erfolgreich zu.

Die Entscheidung fiel in den letzten drei Einzeln: durch Daniel Hennighausen mit 3:1 gegen Knut Feußner sowie durch die im dritten Paarkreuz gegen Karl Vincent Kraft und Alexander Issing alle vier Zähler abräumenden Niklas Beckmann und Bob Lamps.

TuSpo Michelsberg – TTV Richtsberg 9:6. Die Richtsberger hatten nach ihrem 9:4-Sieg über den Marburger Stadtrivalen eine mehrstündige Erholungszeit, während die Schwälmer kaum verschnaufen konnten. Und auf Sieg spielen mussten!

Der schien bei zwischenzeitlichem 4:6-Rückstand gegen den bisherigen Verbandsligisten um Top-Akteur Marco Specht (2) in weite Ferne gerückt. Lediglich Merle/Holland-Jopp, Merle (3:0 gegen Peschke), Hennighausen (3:1 gegen Heidergott) und Beckmann (3:1 gegen Lammers) hatten bis dahin punkten können. Wobei Bob Lamps gegen Essmann und Lars Merle gegen Specht mit engen 2:3-Niederlagen Pech hatten.

„Da sah es nicht gut für uns aus“, bekannte Lars Merle, „doch dann sind unsere Jungs über sich hinaus gewachsen und haben das Spiel gedreht.“ In der Tat. Holland-Jopp (3:1 gegen Peschke) und Steffen Moritz (3:1 gegen Heidergott) sorgten für den Ausgleich und Hennighausen (3:1 gegen Luley), Beckmann (3:2 gegen Essmann) und Lamps (3:2 gegen Lammers) zogen den entfesselt aufspielenden TuSpo am Sonntag um 21.42 Uhr über die Ziellinie.

Von Reinhold Döring

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