Tischtennis-Verbandsliga: Lüdersdorf peilt den Aufstieg an

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Hohe Ziele: Lüdersdorfs Mannschaftskapitän Patrick Weix peilt mit seinem Team durchaus die Hessenliga an.  

Lüdersdorf. „Wir träumen vom Aufstieg in die Hessenliga, wollen aber mindestens den dritten Platz belegen“, sagt Mannschaftskapitän Patrick Weix vom Tischtennis-Verbandsligisten TTC Lüdersdorf.

Tobias Mangold, Vereinsvorsitzender und die bisherige Nummer zwei in der Aufstellung, fügt hinzu, durch den Neuzugang des besten Jugendspielers im Kreis Hersfeld-Rotenburg, Marvin Schubert vom TTC Richelsdorf, habe man erheblich an Spielstärke gewonnen, sodass das angestrebte Saisonziel realistisch erscheine. Man habe den Sommer über gut trainiert, fügt er an – wenn der Aufstieg diesmal nicht gelinge, wann dann?

Schubert soll zusammen mit Nikolas Schade im vorderen Paarkreuz aufschlagen. In der Mitte setzt der Verein auf Tobias Mangold und Nils Rüger. Da Rolf Gebhardt weiterhin verletzt fehlen wird, kommen im hinteren Paarkreuz vorerst Patrick Weix und Giuseppe Palermo zum Einsatz.

Im ersten Spiel der neuen Runde stellt sich das Team am heutigen Freitag um 20 Uhr beim starken Aufsteiger TTC Todenhausen vor. Die Mannschaft aus dem Frielendorfer Ortsteil hat eine ähnlich gute Entwicklung hinter sich gebracht wie die Lüdersdorfer. Nach nur zweijähriger Zugehörigkeit zur Bezirksoberliga ist sie in die Verbandsliga aufgestiegen und erhofft, dass sie dort einen Platz im oberen Tabellenfeld belegen wird. Den Aufstieg verdankt sie vor allem ihren guten Doppeln.

Routinier Andreas Achternbosch erzielte in der vergangenen Saison mit Rasul Hartmann die beste Bilanz der Bezirksliga (26:2), auch Jona Henrich und Marc Hofmann konnten sich sehen lassen (13:3), selbst das dritte Doppel erspielte ein ausgeglichenes Ergebnis.

Die Lüdersdorfer, die zuletzt nur zwei Paare vorweisen konnten, die in der Lage waren, Punkte zu holen, sind also gewarnt. Aber wer mit wem zusammen antreten wird, ist noch nicht endgültig entschieden.

In den Einzeln sind die Männer um Nikolas Schade favorisiert, da sie durchgängig bessere Ranglisten-Ziffern aufweisen wie ihre Gegner. Aber insbesondere Andreas Achternbosch und Marc Hofmann, der in der vergangenen Runde nur ein Spiel verlor, werden harte Gegenwehr leisten. Gespannt sein darf man auch auf die beiden Youngster Valentin Best und Jona Henrich, die die gute Jugendarbeit der Todenhäuser repräsentieren. (red)

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