Tischtennis

TTG Ottrau/Berfa feiert vier Aufstiege in einer Saison

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Zurück in der Tischtennis-Bezirksoberliga: die TTG Ottrau/Berfa mit (v.l.) Sebastian Zinn, Simon Krey, Tim Roth, Arne Bierwirth, Dan Dragos und Stefan Fieser.  

Ottrau. Diese Bilanz ist kaum zu toppen: Vier Meisterschaften inklusive Aufstiege in vier aufeinander folgendem Spielklassen. 

Da hatten die Tischtennisspieler der TTG Ottrau/Berfa nach Abschluss der Super-Saison 2017/18 viel zu feiern. Allen voran das Bezirksliga-Meisterteam um Kapitän Arne Bierwirth, Simon Krey und den Rumänen Dan Dimitru Dragos, das auch den verletzungsbedingten Ausfall von Stefan Fieser in der Rückrunde bestens kompensierte. Damit kehrt das Aushängeschild der Schwälmer wieder in die Bezirksoberliga zurück. Postwendend und mit 38:2-Punkten hoch überlegen. „Nach der Verpflichtung von Tim Roth aus Riebelsdorf als neue Nummer eins waren wir uns früh sicher, dass wir den angepeilten Wiederaufstieg schaffen“, erklärt Norbert Bierwirth, der 1. Vorsitzende, die Stärke der Mannschaft.

Den Platz in der Bezirksliga wird dafür in der kommenden Saison die TTG-Reserve einnehmen, die als Meister der Bezirksklasse Gruppe 7 mit 35:1-Zählern ungeschlagenen blieb. Eine überragende Ausbeute des Sextetts um den 19-jährigen Top-Akteur Moritz Krey und den Ex-Gießener Routinier Eugen Wolf.

Die von der dritten Mannschaft (40:0-Punkte) als Kreisliga-Süd-Meister sogar noch übertroffen wurde, die damit in die Bezirksklasse aufrückt. Den vierten Streich landete die „Vierte“. Die steigt als Meister der 1. Kreisklasse-Süd mit 37:3-Punkten in die Kreisliga auf.

Jetzt gilt es für die erst 2013 kreisübergreifend gegründete Tischtennisgemeinschaft der Vereine SV Frisch auf Berfa 1926 und SV Frohsinn Ottrau (Bierwirth: „Perspektivisch ein absolut richtigen Schritt.“) nach vorn zu blicken. Zielsetzung für alle Teams ist der Klassenerhalt.

Keine Verstärkungen

Die Suche nach Verstärkungen gestaltete sich indes schwierig. Wobei die Lage Ottraus als südlichstes Dorf des Schwalm-Eder-Kreises kein Vorteil ist. „Wir haben alles versucht, jemanden zu bekommen, leider vergeblich“, gesteht Bierwirth. Abgänge gab es aber auch nicht. Also müssen die Aufstiegsmannschaften ran. Die, die in der abgelaufenen Saison für so viel Furore gesorgt hatten.(zrh)

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