Remis im Spitzenspiel der Hessenliga

Der Weg zum Tischtennis-Titel ist frei für den TSV Besse

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Ein Besser Trumpf im Gipfeltreffen: Mateusz Kaszuba, der in der „Mitte“ beide Einzel gewann und am Ende auch das Abschlussdoppel mit Kacper Malinowski. 

Edermünde. Dem TSV Besse fehlt zum Aufstieg nach einem Remis gegen den Tabellenzweiten FV Horas Fulda noch maximal ein Punkt zum Aufstieg aus der Tischtennis-Hessenliga.

Die Sektkorken knallten noch nicht. Aber der Weg zum Aufstieg ist geebnet, denn der TSV Besse räumte mit einem 8:8 beim Tabellenzweiten FV Horas Fulda und dem 9:3-Sieg über den SV Mittelbuchen die letzten Zweifel an der Hessenliga-Meisterschaft zur Seite und braucht maximal noch einen Punkt.

FV Horas Fulda – TSV Besse 8:8. Im Schlussdoppel sicherten Kaszuba/ Malinowski mit 3:2 (11:6, 9:11, 11:3, 6:11, 11:6) gegen Kapusta/Oehlmann das wertvolle Remis. Mit dem der Rivale auf Sechs-Punkte-Distanz gehalten wurde und nur noch theoretische Chancen besitzt, die Edermünder über das Spielverhältnis abzufangen.

Den Start verpatzt, aber aufgeholt

Den Gipfel-Auftakt hatte der TSV jedoch verpatzt: Denn Kaszuba/ Malinowski und Blumhardt/Beck (nach vier vergebenen Matchbällen) verloren jeweils mit 2:3-Sätzen. Lediglich Pfaff/Mayer (3:0 gegen Kapusta/Oehlmann) setzten sich durch.

Dass dann am Spitzenbrett keines der vier Einzel kam, war bitter. Aber angesichts der Extraklasse des FV-Top-Duos Michael Schneider (3:2/11:5 im fünften Satz gegen Malinowski, 3:2/11:8 gegen Pfaff) und Sebastian Oehlmann (3:0 gegen Pfaff, 3:1 gegen Malinowski) für den TSV-Kapitän noch akzeptabel. „Gegen solche starken Kontrahenten kann das passieren“, sagte Kapitän Sebastian Pfaff, „aber dafür konnten wir unsere Vorteile ab Brett drei ausspielen.“

Von 1:4 über 4:7 auf 8:8

Ein Extra-Lob verdiente sich Stas Blumhardt, der seine beiden Partien gegen Ricardo Kömpel (3:2/12:10) und Thomas Kapusta (3:2/11:7) jeweils im Entscheidungssatz erfolgreich abschloss. Und dabei - trotz minimalem Trainingsaufwand - mit tollem Ballgefühl glänzte. Gegen die gleichen Kontrahenten setzte sich Mateusz Kaszuba jeweils mit 3:1 durch. 

Damit verkürzten die „Mittelmänner“ die zwischenzeitlich bedrohlichen Rückstände von 1:4 auf 4:7 wieder ein. Den Rest besorgte das untere Paarkreuz, wo Peter Beck (3:0 gegen Christian Ackermann, 3:1 gegen Sebastian Gerk) und Dirk Mayer (3:1 gegen Gerk, 1:3 gegen Ackermann) dreimal punkteten.

Fast alles klar für den Aufstieg

TSV Besse – SV Mittelbuchen 9:3. Die Osthessen reisten ohne ihren Top-Akteur Lukas Soucek an, so dass die Besser leichtes Spiel hatten. Lediglich am Spitzenpaarkreuz gab es enge Einzel gegen Nasratulla Nuri. Dem unterlag zunächst Kacper Malinowski mit 1:3 (5:11, 6:11, 11:8, 9:11) und im zweiten Durchgang auch Sebastian Pfaff mit 2:3 (9:11, 11:9, 7:11, 12:10, 9:11). In den beiden Duellen mit dem aus der Mitte nach vorn aufrückenden Olaf Beller hatten dagegen weder Pfaff noch Malinowski Probleme, um in drei Sätzen zu gewinnen. Was auch für Peter Beck (3:0 gegen Onar) und Dirk Mayer (3:0 gegen Zeller) galt.

Da beim TSV der als Blumhardt-Ersatz vorgesehene Beinhauer kurzfristig ausfiel, sprang Klaus Lückemann mit einem 3:0-Sieg über SV-Ersatz Steinmeier in die Bresche. Die Möglichkeit, weiter an seiner Erfolgsbilanz zu schrauben, nutzte Mateusz Kaszuba mit Siegen gegen Kolja Wilkes-Robles (3:0) und Yusuf Onar (3:1). Zuden punkteten für den TSV die Doppel Kaszuba/Malinowski (3:1 gegen Nuri/Wilkes-Robles) und Pfaff/Mayer (3:0 gegen Steinmeyer/Zeller). Für Pfaff ist damit (fast) alles klar: „Nur wenn wir die drei noch ausstehenden Spiele klar verlieren und Horas alles haushoch gewinnt, müsste noch mal gerechnet werden.“

Von Reinhold Döring

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