Tischtennis-Bezirksoberliga: Der Traum vom Aufstieg lebt

TTC Lüdersdorf will den Höhenflug fortsetzen

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Eine tolle Bilanz: Nils Rüger absolvierte in der Vorrunde zehn Einzel und gewann alle.

Lüdersdorf. Als Überraschungs-Dritter startet Tischtennis-Herren-Bezirksoberligist TTC Lüdersdorf heute in die Rückrunde. Um 19.30 Uhr steht das Spiel beim TuSpo Michelsberg an, der im Mittelfeld rangiert. Eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe. Wichtig wird sein, Nicco Holland-Jopp, dem Ass der Gastgeber, im vorderen Paarkreuz Paroli zu bieten.

Man muss weit in der Geschichte des TTC Lüdersdorf zurückgehen, wenn man eine ähnlich erfolgreiche Vorrunde finden will. In der vergangenen Saison war das Team als Aufsteiger nur knapp dem Abstieg entgangen, und im zweiten Jahr trumpft es nun groß auf. Der Rückstand auf Tabellenführer Altenbrunslar, bei dem morgen um 14 Uhr der TTC Richelsdorf antreten muss, beträgt nur einen Punkt.

Lüdersdorfs Spitzenspieler Nikolas Schade sieht alle Erwartungen übertroffen und rechnet sich für die Rückrunde Chancen auf Titel oder die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation aus. Nicht unwesentlich wird dabei der „zweite Anzug“ sein. Da Patrick Weix in Wien studiert, wird er nicht immer mitwirken können. Zum Glück wird die Ersatzbank künftig noch besser besetzt sein. Denn neben Karl-Heinz Weber, Marius Schade und Michael Patan steht auch Timo Schröder, der Stärkste dieses Quartetts, wieder zur Verfügung. Dank seiner Ausgeglichenheit geht das Team personell unverändert in die Rückrunde.

In der Vorrunde hat es seine Gegner reihenweise aus dem Feld geschlagen. Im vorderen Paarkreuz hatten Nikolas Schade (mit 16:8 Siegen) und Tobias Mangold (12:10) die Rankingplätze sechs und 14 belegt. In der Mitte müssen Giuseppe Palermo (14:7, Platz acht) und Patrik Weix (11:2, Platz drei) ihre Startnummern tauschen.

Im hinteren Drittel eroberte der überragende Nils Rüger ungeschlagen (10:0) den ersten Ranglistenplatz. Sven Rüger, der gut begonnen hatte und gegen Ende etwas abfiel, kam auf 6:11. Großen Anteil am Erfolg hatten auch die Doppel. So erreichten Nikolas Schade/Tobias Mangold mit 9:3 Siegen Rankingplatz neun. Nils Rüger/Patrick Weix verloren sogar nur einmal. Da Weix jedoch einige Male gefehlt hat, reichten die 6:1 Siege nur zu Platz zwölf. (red/twa)

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