Bezirksoberliga: SV Ermschwerd geht gegen Titelaspirant Lüdersdorf mit 1:9 baden

Der Traum ist beendet

Konzentration: Noch Lehrgeld bezahlen musste SV Ermschwerds polnischer Neuzugang Vladyslav Guryankin, der gegen Lüdersdorf beide Einzel verlor und an der Seite von Rolf Gebhardt auch im Doppel leer ausging. Foto: eki

Witzenhausen. Für den SV Ermschwerd ist der Traum von einem Spitzenplatz in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren schon nach dem ersten Heimspiel der Rückrunde beendet. Auch mit dem polnischen Neuzugang Vladyslav Guryankin unterlagen die Gastgeber dem Titelaspiranten TTC Lüdersdorf sang- und klanglos mit 1:9. Versöhnlich stimmte dann aber noch der hart erkämpfte 9:6-Erfolg tags darauf gegen Röhrenfurth

Ermschwerd - Lüdersdorf 1:9. „Das war überhaupt nicht unser Tag“, stellte Michael Tusch nach der bitteren Abfuhr für seine Mannschaft fest. Die Klasse der Bezirksoberliga-Topleute bekam auch der 18-jährige Pole Vladyslav Guryankin zu spüren. Im ersten Einzel war Ermschwerds neuer Spitzenspieler gegen Tobias Mangold ohne jede Chance, und auch im zweiten Vergleich hatte er gegen Lüdersdorfs Ass Nikolas Schade nach vier hart umkämpften Sätzen das Nachsehen.

Überhaupt lief bei den Ermschwerdern nach der knappen 6:9-Niederlage im Hinspiel in diesem Vergleich herzlich wenig zusammen. Um ein Haar hätte es schon in den Doppeln einen klassischen 0:3-Fehlstart gegeben, doch Michael Tusch und Mirko Müller rissen ihr Spiel gerade noch aus dem Feuer und siegten in fünf Sätzen. „Wenn man gegen Lüdersdorf etwas machen will, dann muss man zumindest mit 2:1 führen“, sagte Rolf Gebhardt. Auch Ermschwerds neue Nummer zwei erwischte nicht seinen besten Tag. Nachdem er in der Vorrunde noch gegen Mangold und auch gegen Schade gewonnen hatte, verlor er nun gegen Schade und brauchte zu seinem zweiten Einzel gar nicht mehr anzutreten.

Und dann hatten die Hausherren bei den ganz knappen Spielständen auch noch Pech. Michael Wiesendorf vergab gegen Giuseppe Palermo im vierten Satz zwei Matchbälle und verlor dann ebenso in fünf Sätzen wie Mannschaftskamerad Michael Tusch. Letzterer brachte es sogar fertig, gegen seinen Gegenüber Schröder insgesamt gleich vier Matchbälle im vierten und fünften Durchgang ungenutzt zu lassen.

Ermschwerd - Röhrenfurth 9:6. Viele Duelle endeten nur hauchdünn mit zwei Punkten Unterschied im fünften Satz. Pech hatten dabei die Ermschwerder Doppel Wiesendorf/Guryankin (10:12) und Tusch/Müller (9:11), während Gebhardt/Blessmann bei der Entscheidung mit 13:11 gewannen. Rolf Gebhardt wehrte später im Einzel gegen Riedemann drei Matchbälle ab und siegte im fünften Durchgang mit 12:10. Der Pole Guryankin ging leer aus.

Punkte Ermschwerd: Gebhardt/Blessmann (1), Gebhardt (1), Wiesendorf (2), Blessmann (2), Tusch (2), Müller (1). (eki)

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