Hessenliga: Meister Besse kassiert erste Niederlage – Bei Felsberg „war die Luft raus“

Wasik scheitert erneut an Soucek

Überraschte im mittleren Paarkreuz der Felsberger: Andy Zimmermann, der mit 3:2 gegen Thomas Kapusta gewann. Foto: Kasi

Schwalm-Eder. Die Saison 2015/16 war für die beiden heimischen Tischtennis-Hessenligisten äußerst erfolgreich, der Abschluss war es nicht: Meister Besse kassierte beim SV Mittelbuchen die erste Niederlage und Eintracht Felsberg musste sich Horas Fulda mit 2:9 beugen.

TSV Eintracht Felsberg – FV Horas Fulda 2:9. Statt eines Duells auf Augenhöhe lieferte die Eintracht eines ihrer schwächeren Saisonspiele ab. „Die Luft war raus und die Umstände ungünstig“, bekannte Kapitän Thilo Leis. Und meinte damit, dass sich sein Sextett ohne Jung und mit einem angeschlagenen Heimel nicht mehr angemessen gegen den Tabellennachbarn wehren konnte. Zumal auch noch alle drei Eingangsdoppel durch Imberger/Zimmermann (1:3 gegen Leidheiser/Schramm), Leis/Hoyer (1: 3 gegen Missikewitsch/Unger) und Ebert/Heimel mit 0:3 gegen Schneider/Kapusta verloren wurden. Dirk Heimel gab anschließend wegen seiner Rückenprobleme beide Spitzeneinzel kampflos ab. Philipp Imberger blieb gegen Michael Schneider und Florian Leidheiser ohne Satzgewinn.

Deutlich enger ging es im zweiten Paarkreuz zur Sache. Dort zog Thilo Leis erst im Entscheidungssatz mit 7:11 gegen Marco Missikewitsch den Kürzeren, bevor Andy Zimmermann mit dem 3:2 (11:9)-Coup gegen Thomas Kapusta für den ersten Eintracht-Erfolg sorgte. Den zweiten erkämpfte Alexander Hoyer mit 3:1 (11:6, 14:12, 4:11, 11:3) im unteren Paarkreuz gegen Kevin Unger. Das Ersatzspieler-Duell verlor Holger Ebert mit 1:3 gegen Tobias Schramm. Somit beenden die Felsberger die Saison als Tabellensiebter, womit Leis absolut zufrieden ist, „weil wir uns höchstens den Abstiegsrelegationsplatz erwartet hatten.“

SV Mittelbuchen – TSV Besse 9:3. Jetzt hat es die Edermünder doch noch erwischt. Ohne Blumhardt und Mayer erwischte der TSV laut Sebastian Pfaff einen „gebrauchten Tag“. Der TSV-Kapitän konnte zu Beginn im Doppel an der Seite von Kaszuba noch mit 3:2 gegen Nuri/Beller gewinnen, musste später aber gegen Angstgegner Olaf Beller mit 0:3 und gegen Nasrallah Nuri mit 1:3 passen.

Mateusz Kaszuba zog am Spitzenbrett zunächst knapp mit 2:3 (9:11 im fünften Satz) gegen Lukas Soucek den Kürzeren, zeigte sich davon aber im zweiten Einzel, das er mit 3:0 gegen Abwehrspezialist Rick Burkard gewann, unbeeindruckt. Besses Top-Akteur Petr Wasik hatte Burkard ebenfalls mit 3:1 im Griff, kassierte dann aber im letzten Einzel seine erste Rückrunden-Niederlage. Wie im Hinspiel gegen seinen tschechischen Landsmann Soucek, gegen den er mit 0:3 (5:11, 7:11, 9:11) wenig ausrichten konnte. Bessere Erfolgschancen bestanden zuvor im Doppel, als Wasik mit Partner Peter Beck (1:3 gegen Nuri) im Entscheidungssatz gegen Soucek/Burkhardt 8:4 führte, ehe das neuformierte Duo noch mit 9:11 einbrach. Im dritten Paarkreuz und im dritten Doppel (1:3 gegen Sandig/Lenke) gaben die Edermünder Moritz Beinhauer (2:3 gegen Fabian Lenke) und Leon Wicke (0:3 gegen Fabian Sandig) die Möglichkeit, Hessenliga-Luft zu schnuppern. (zrh)

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