Tischtennis: MTV steigt ab, TSV wird Vierter

Westerhof beißt in den sauren Apfel

Northeim. Mit dem direkten Abstieg des Tabellenneunten MTV Westerhof in die Bezirksliga endete die Bezirksoberligasaison der Tischtennisspieler aus heimischer Sicht schon etwas enttäuschend. Da half auch der vierte Platz des TSV Langenholtensen nur bedingt.

MTV Westerhof

Dass es schwer werden würde für die Westerhöfer, das war schon nach der Hinrunde klar, als den MTV nur zwei Zähler von einem direkten Abstiegsplatz trennten. Doch dass es aus den neun Rückrundenspielen - ohne einen einzigen Sieg - nur 2:18 Punkte geben würde, damit war eigentlich nicht zu rechnen.

In allen drei Paarkreuzen verschlechterte der MTV seine Bilanz im Vergleich zum Herbst: oben (Martin Heiser und Oliver Sengstack) mit 5:30 Siegen von Platz neun auf Platz zehn, in der Mitte (Lutz Peinemann und Götz Lohrberg) mit 14:17 Siegen von vier auf sieben und unten (Christian Bock und Yoshi Huwe) mit 8:16 Siegen von acht auf zehn. Und auch die Doppel rutschten mit 13:16 Siegen um einen Rang auf Platz sechs ab.

Dass nicht viel am Klassenerhalt fehlte, zeigt ein Blick auf die drei Matchbälle, die der MTV vergab: beim 8:8 bei Schlusslicht TTV Geismar II, beim 8:8 gegen den TSV Nesselröden, der sich damit auf den Relegationsplatz rettete, und beim 5:9 gegen den Tabellensiebten Torpedo Göttingen III, der noch nach der Herbstserie auf einem direkten Abstiegsplatz gelegen hatte.

TSV Langenholtensen

Wesentlich zufriedener kann man in Langenholtensen sein: Mit 11:7 Rückrundenpunkten bestätigte der TSV seine 12:6 Zähler aus der Hinrunde. Das spiegelt sich auch in den Paarkreuz-Resultaten: Zwei Mal verschlechterte der TSV sich geringfügig - oben (Oliver Jakobeit und Jens Brandes) mit 16:17 Siegen von Platz sechs im Herbst auf Rang sieben im Frühjahr und in der Mitte (Bernd Gerwig und Jürgen Hohmeier) mit 13:14 Siegen von drei auf fünf.

Und zwei Mal verbesserte der TSV sich (ebenfalls geringfügig): unten (Guido Scheer, Andreas Hansch und Rene Isermann) mit 13:9 Siegen von vier auf drei sowie in den Doppeln mit 15:14 Siegen von sechs auf vier.

Dass es nicht zur Landesliga-Relegation reichen würde, entschied sich bereits frühzeitig mit dem 0:9 bei Vizemeister TTV Geismar. Spätestens mit dem 2:9 beim Tabellensechsten TSV Seulingen war dann auch Platz drei nicht mehr zu holen, zumal es im Rückrunden-Heimspiel gegen den TTC Göttingen ohnehin nur zu einem Remis reichte. (zdz)

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