Tischtennis-Hessenliga: Morschen/Heina darf Tabellenschlusslicht nicht unterschätzen

TSV winkt Klassenerhalt

Holger

Schwalm-Eder. Die heimischen Tischtennis-Hessenligisten stehen vor wegweisenden Partien: Felsberg kann in Flieden einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt machen und Morschen/Heina für ein Endspiel um den zweiten Platz am letzten Spieltag sorgen.

Hessenliga-Nord Herren

SV Buchonia Flieden – TSV Eintracht Felsberg (Sa. 19.30 Uhr). Schon bei einem Remis könnte die Eintracht nicht mehr direkt absteigen. Doch die Zielsetzung ist höher. „Wir wollen beide Punkte, um uns vom Abstiegsrelegationsplatz zu entfernen“, erklärt Thilo Leis. Der TSV-Kapitän wird im Spitzenpaarkreuz neben Dirk Heimel antreten, da Philipp Imberger nicht zur Verfügung steht. Als Ersatz ist Routinier Holger Ebert vorgesehen.

Der abgeschlagene Tabellenvorletzte scheint der Eintracht gut zu liegen. Denn sowohl in der Aufstiegsrelegation als auch im Hinspiel (9:3) setzten sich die Edertaler klar durch. Dabei spielte ihnen die Doppelschwäche der Osthessen, die in der Rückrunde nur drei von 16 Doppeln gewannen, in die Karten. Stärkster Akteur ist Michael Bode, der im Hinspiel punktete. Hingegen wartet die Nummer zwei, Daniel Schäfer, noch auf einen Rückrunden-Einzelsieg. Gut in Form ist Housain Ghazouani (4:2-Siege) im unteren Paarkreuz.

Hessenliga-Nord Damen:

TV Großkrotzenburg – TTG Morschen/Heina (So. 15 Uhr). Klar favorisiert reist die TTG am vorletzten Spieltag zum Tabellenschlusslicht. Mit einem Sieg in Großkrotzenburg würden die Morschenerinnen bis auf einen Zähler an den Tabellenzweiten SV Beuern heranrücken. „Damit hätten wir zum Saisonfinale im direkten Duell zuhause gegen Beuern die Chance, den zweiten Platz zu erobern und anschließend Oberliga-Relegation zu spielen“, blickt TTG-Chef Michael Koslowski zuversichtlich voraus, ohne die Großkrotzenburgerinnen zu unterschätzen.

Die feierten beim 7:7 gegen den VfL Lauterbach ihr erste Erfolgserlebnis. In Morschen konnte die TVG bis zum 4:3-Zwischenstand gut mithalten, ehe sich das Team um Lisa Ellrich doch noch mit 8:4 durchsetzte. Große Schwierigkeiten bereitete dabei Spitzenspielerin Kristina Klassert, die jeweils mit 3:1-Sätzen gegen Ellrich und Annabelle Bey gewann. Sie steht jedoch derzeit im Schatten der Nummer zwei Sabine Reusert, die mit 5:7-Einzelbilanz am besten abschnitt. (zrh) Foto: Kasiewicz

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