Zitterpartie endet mit Sieg - Rennertehausen setzt sich mit 8:6 durch

Siegerfoto nach dem 8:6-Sieg über Morschen-Heina: (von links) Jessica Engelbach, Melanie Landau, Ute Ernst und Nina Klaus-Materna. Foto: mp

Rennertehausen. Nichts für schwache Nerven war der erste Auswärtsauftritt der Tischtennis-Damen des SV Rennertehausen bei der TTG Morschen-Heina in der Hessenliga. Mit einem hart umkämpften 8:6-Sieg kehrten Landau, Ernst und Co. am Sonntag zurück. Viele spannende Spiele, enge Sätze und immer wieder wechselnde Führungen sorgten sowohl bei den Spielerinnen als auch bei den Zuschauern für einen nervenaufreibenden Nachmittag.

Bereits in den Doppeln zeichnete sich ab, dass es eine ausgeglichene Partie werden würde. Die Doppel gingen nach hart umkämpften fünf Sätzen jeweils an den SVR. Und dabei wurde jeweils ein 2:1-Satzrückstand noch gedreht. „Es war für uns sehr wichtig, dass wir die Doppel noch drehen konnten“, sagte Ute Ernst und ergänzte: „Wie schwer es in den ersten Einzeln ist, weitere Punkte zu holen, hat man ja gesehen."

In der Tat mussten sich Ernst und Melanie Landau jeweils nach vier Sätzen geschlagen geben. Als auch Jessica Engelbach ihrer Gegnerin gratulieren musste, war die Führung dahin und man lag 2:3 zurück. Nina Klaus-Materna gelang der Ausgleich zum 3:3. - sie bewies Nervenstärke und entschied die beiden letzten Sätze mit 17:15 und 14:12 für sich.

Verlassen konnte man sich im Spitzeneinzel wie immer auf Ute Ernst, die Morschen-Heinas Nummer eins, Annabelle Bey, in vier Sätzen niederkämpfte. Weniger Glück hatte Melanie Landau, die sich nach fünf engen Sätzen Lisa Ellrich geschlagen geben musste. Im Anschluss punktete Jessica Engelbach gegen Maria Knierim, wogegen Nina Klaus-Materna nach fünf Sätzen Heike Fitza gratulieren musste. So ging es mit 5:5 in die Schlussrunde.

Ute Ernst brachte mit einem 3:0 gegen Fitza ihre Farben in Front. Bey glich für Morschen-Heina gegen Klaus-Materna erneut aus - 6:6. Dann war es Engelbach, die nach ihrem dritten Satz-Sieg gegen die noch ungeschlagene Lisa Ellrich ihre Farben auf die Siegstraße brachte. Und dann lag es an Kapitänin Melanie Landau, die Punkte zu sichern. Auch Landau machte es sehr spannend, aber nach fünf Sätzen war der Jubel groß. „Ein ausgeglichenes Spiel mit dem glücklicheren Ende für uns“, sagte Ute Ernst. „Das waren zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Jetzt können wir etwas beruhigter ins nächste Spiel gegen den Tabellenführer aus Niestetal gegen.“ So sah es auch Melanie Landau: „Das war eine klasse Mannschaftsleistung. Gegen Niestetal II wird es sehr schwer, zu punkten. Da haben wir letzte Saison zwei Mal klar verloren und die haben sich noch mal verstärkt,“ so Landau. „Aber wir werden auch dort alles geben und versuchen, die zu ärgern." (mp)

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