Tischtennis: Nils Hohmeier verpasst Edelmetall bei Turnier in Ungarn

Zufrieden ohne Medaille

Einverstanden mit seiner Leistung: Nils Hohmeier aus Echte war jetzt bei den Hungarian Open in Szombathely am Start. Archivfoto: Steinbrenner/bf

Szombathely / Echte. Auch wenn Nils Hohmeier von den Hungarian Open aus Szombathely ohne eine Medaille im Gepäck nach Echte zurückkehrte, war das Tischtennis-Talent mit seinem Abschneiden gar nicht mal unzufrieden. „Im Vergleich zum Turnier in Serbien war die Konkurrenz diesmal deutlich stärker.“ Deshalb ist es für den 17-Jährigen „überhaupt nicht schlimm, diesmal keine zwei Medaillen gewonnen zu haben“.

Im Einzel überstand Hohmeier die Gruppenphase mit zwei Siegen und einer Niederlage auf Position zwei. Nach einem mühelosen 3:0 gegen Paul Mladin (Rumänien) musste sich der Drittliga-Spieler des TuS Celle gegen Gruppensieger Christian Friedrich (Österreich) mit 6:11, 11:9, 3:11 sowie 15:17 geschlagen geben. Den Einzug ins Hauptfeld sicherte Hohmeier durch ein hart erkämpftes 11:8, 11:3, 9:11, 6:11 und 11:4 gegen Vojtech Rozinek (Tschechien).

Krimi gegen Japaner

Ebenfalls über die volle Distanz ging die Auftaktpartie der Endrunde gegen Takeru Kashiwa (Japan). „Ich habe selten so einen Krimi gespielt. Das war eine richtig gute Leistung von mir“, strahlte Hohmeier nach dem 4:3-Erfolg. Trotz zweimaligem Satzrückstand behielt er in der Verlängerung des siebten Durchgangs mit 15:13 die Oberhand. Das Aus kam dann jedoch gegen den Österreicher Andreas Levenko, der Nils Hohmeier beim 11:6, 11:9, 11:8 und 12:10 deutlich beherrschte.

An der Seite des amtierenden Vize-Europameisters der Schüler, Jannik Xu (SV Bolzum), schied der Youngster aus Echte in der dritten Runde der Doppel-Konkurrenz aus. Im Anschluss an ein Freilos und einen überraschend deutlichen Drei-Satz-Sieg gegen die Rumänen Dragos Florin Oprea/Florin Spelbus unterlag das deutsche Duo im letzten Satz zwei Belgiern.

In der Team-Konkurrenz schied Nils Hohmeier zusammen mit Tom Eise (ESV Weil) und Alexander Gerhold (TTC Wöschbach) bereits nach der Vorrunde aus. Das Trio „Deutschland B“ besiegte zunächst England 3:2, wobei Hohmeier die entscheidende Partie gewann. „Wieder konnte ich eine enge Situation für mich entscheiden. Das ist wichtig.“ Durch die anschließende 0:3-Niederlage gegen Japan reichte es aber nicht zum Erreichen der Endrunde. (bf)

Von Marco Steinbrenner

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