Regionalligist rückt nach

Tischtennis: SVH Kassel steigt in die 3. Bundesliga auf

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Tolle Technik: Adam Janicki.

Die Tischtennissaison ist beendet, die Stände vom 11. März sind die Abschluss-tabellen. Das i-Tüpfelchen dieser Spielzeit war der nachträgliche Aufstieg der SVH Kassel in die 3. Bundesliga. Wir geben einen Überblick über die heimischen Herren-Ligen.

Regionalliga

Die SVH Kassel spielte nach dem Aufstieg aus der Oberliga, verstärkt durch das Talent Adam Janicki, eine großartige Saison, schlug zweimal den Meister Velbert II, blieb an eigenen Tischen ungeschlagen und belegte Rang zwei. Da jeweils ein Team aus der 2. und 3. Liga zurückzog, steigen die Harleshäuser doch noch auf.

Hessenliga

Die SVH II musste nach den Abgängen von Römpel und Solfato zur Winterpause den dritten Rang an Hofgeismar abgeben. Aber dank der nach wie vor spielstarken Haudegen David Gallina und Klaus Scherb bestand nie Abstiegsgefahr. Der SC Niestetal stand trotz dreier Absteiger auch im zweiten Jahr nach dem Aufstieg nie auf einem Abstiegsplatz und hielt als Sechster die Klasse.

Verbandsliga

Der Saisonabbruch hatte aus heimischer Sicht die größten Auswirkungen in dieser Liga: Der TSV Breitenbach schaffte als Zweiter auch ohne Relegation den Aufstieg in die Hessenliga – erstmals seit dem Rückzug 2014. Auch der SVH III kam der Abbruch zugute, da sie aufgrund von Personalproblemen sonst wohl zumindest in der Relegation gegen den Abstieg hätte spielen müssen. Dagegen wurde die kleine Aufholjagd des TSV Ihringshausen jäh beendet. Ohnmächtig mussten Wollenhaupt, Häfner & Co. mit ansehen, wie sie als Vorletzter abstiegen.

Bezirksoberliga

Der TSV Ihringshausen II verpasste den anvisierten Aufstieg und spielt in der kommenden Spielzeit zusammen mit der ersten Garnitur in einer Klasse. Im zweiten Jahr der Zugehörigkeit belegte der SC Söhre 2018 Rang neun und stieg unglücklich ab – das Restprogramm wäre leicht gewesen.

Bezirksliga

Niestetal II war das konstanteste Team und hat sich den Aufstieg verdient. Auch die SVH IV stieg auf. Absteigen muss nach nur sechs Monaten Ligazugehörigkeit die FSK Lohfelden, die in einigen entscheidenden Matches nicht in Bestbesetzung antrat.

Bezirksklasse

Zwei verdiente Aufsteiger aus dem Stadtgebiet beherrschten die Szenerie: die Spielvereinigung Auedamm II und Grün-Weiß Kassel kletterten aus der Gruppe III erstmals in die Bezirksliga. Aus der Staffel 4 betritt der Vizemeister Breitenbach II mit dem Aufstieg keinesfalls Neuland. Absteigen müssen Lohfelden II und sehr unglücklich – nur aufgrund des schlechteren Spielverhältnisse – der Tuspo Waldau. Es ist der zweite Abstieg in Folge.

Kreisliga

Mit dem Erstplatzierten SC Söhre II, Lohfelden III und der FT Kassel-Niederzwehren steigen drei Teams aus der Gruppe 1 auf. Dynamo Windrad, KSV Baunatal II und Niestetal IV steigen ab. In der Gruppe 2 ist kein heimisches Team unter den Aufsteigern. Der OSC Vellmar II muss als Drittletzter absteigen. 

Von Klaus Vater

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