Basketball-Bezirksliga: Hersfelder Titans beim Spitzenreiter in Borken

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Du kommst hier nicht rein: Hersfelds Dejanco Trickovski (in Gelb) hält seinen Gegenspieler auf Distanz.

Bad Hersfeld. So klar wie an diesem Wochenende ist die Rollenverteilung selten: Wenn die TV Hersfeld Titans zum Tuspo Borken reisen, treten sie eindeutig als Außenseiter an. 

Die Gastgeber haben bislang noch keine Partie verloren und dominieren genau wie in der Vorsaison die Bezirksliga-Konkurrenz. Ob es trotzdem zum Basketball-Wunder kommt? Das entscheidet sich am heutigen Samstag ab 18 Uhr.

Ganz ausgeschlossen wäre eine solche Überraschung nicht, denn in der Vergangenheit zeigten die Titans gegen Borken häufig eine gute Leistung. Auch im Hinspiel im November, das in einer Phase ausgetragen wurde, in der sie sich als Team noch nicht wirklich gefunden hatten, hielten sie eine Halbzeit lang ordentlich mit. Nach dem Seitenwechsel lief dann jedoch nicht mehr viel zusammen, sodass sie am Ende 58:75 unterlagen.

Weil sie sich im Laufe der Saison allerdings gesteigert haben und inzwischen deutlich souveräner auftreten, steht die heutige Begegnung unter etwas anderen Vorzeichen. Seit dem letzten Aufeinandertreffen beider Teams haben die Hersfelder fünf von sechs Spielen gewonnen. Aktuell liegen sie damit auf Tabellenplatz vier.

Zuversichtlich

Auch Trainer Alai Barite wittert daher an diesem Spieltag eine Chance und erinnert in diesem Zusammenhang an die gute Leistung eines anderen Spiels. „Wir sollten an unseren Auftritt gegen den Tabellenzweiten Fulda denken“, sagt er und gibt sich selbstbewusst: „Wenn wir den roten Faden nicht verlieren und im richtigen Moment zuschlagen, können wir uns im Vergleich dazu ganz sicher noch einmal deutlich steigern.“

Die Borkener hätten sich mit seiner Mannschaft schon immer schwer getan, meint Barite. Daher werde er sich vor dem heutigen Abend noch einmal die letzten Begegnungen durch den Kopf gehen lassen und seinen Jungs dann entsprechende Anweisungen geben. Schon jetzt hat er diverse Schlüsselfaktoren ausgemacht: „Das Problem sind nicht deren riesige Center. Wichtiger ist, die Flügel und den Aufbau zu knacken. Unsere Trümpfe könnten Aggressivität, Schnelligkeit und Cleverness sein und genau die sollten wir ausspielen.“ (kma)

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