Hersfelder Basketballer siegen zum Auftakt

Faust-auf-Faust: Die Basketballer des TV Hersfeld schwören sich auf das nächste Spiel ein.
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Faust-auf-Faust: Die Basketballer des TV Hersfeld schwören sich auf das nächste Spiel ein.

Bad Hersfeld – Jubel bei den Basketballern der TV Hersfeld Titans, der Start in die neue Bezirksliga-Saison ist geglückt. Im Auftaktspiel haben sie die ACT Kassel 5 am Wochenende auswärts 83:74 (37:33) besiegt.

Ging der erste Treffer der Serie noch auf das Konto der ACT, waren danach die Hersfelder tonangebend. Sie drückten dem Spiel ihren Stempel auf und hatten früh die Möglichkeit davonzuziehen. Nach dem ersten Viertel führten sie 20:12 - ein Zwischenstand, der Team und Trainer zufriedenstellte.

Im zweiten Viertel entwickelte sich dann ein Hin und Her, bei dem die Gastgeber mehrfach fast zum Ausgleich kamen. Nicht gerade zur Freude von Trainer Alai Barite: „Wir haben gut begonnen, uns dann aber zu Fehlern hinreißen lassen und letztlich auf die Schiene des Gegners begeben“, sagte er und gab zu, auch beim Wechseln in dieser Phase kein glückliches Händchen gehabt zu haben. Zur Pause lagen die Hersfelder dennoch in Führung und kamen wach und kampfeslustig aus der Kabine.

Sie bauten ihren Vorsprung aus und konnten sich mit einem Polster von elf Zählern zwischenzeitlich ein Stück weit in Sicherheit wähnen. Die Gastgeber kämpften sich jedoch erneut zurück und kamen bis zum Schlussabschnitt bis auf 56:53 ran, sodass es in den letzten zehn Minuten zunächst noch einmal spannend wurde. Nach einigen verwandelten Freiwürfen der Kasseler stand es plötzlich 58:58, doch die Titans hatten die passende Antwort parat. Mit einem 9:0-Lauf hielten sie dagegen und ließen sich das Spiel danach nicht mehr aus den Händen nehmen.

Trainer Alai Barite freute sich mit seinem Team, hatte aber auch Kritik zu üben: „Wir haben das Spiel eigentlich durchweg beherrscht, uns dann aber zu Fehlern bringen lassen. Ich mag es nicht, wenn wir die Spielweise des Gegners annehmen, das hat dem Spiel nicht gutgetan.“ Auch an die Schiedsrichter, über die er in der Regel kein schlechtes Wort verliert, verteilte er dieses Mal keine guten Noten: „Sie haben zu viel durchgehen lassen und hatten keine klare Linie.“ Das habe zum Teil zu erhitzten Gemütern geführt und die Stimmung auf dem Spielfeld habe darunter gelitten.

TV Hersfeld: Asef 34, Bubula 23, Dorsch, Jentsch 5, S. Sahin 6, Sandner 1, Stein 10, Trickovski 4

Von Kristina Marth

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