Basketball: Hersfelder spielen heute Abend in der Geistalschule gegen Vellmar

Titans vor Heimpremiere

Hofft auf ein ordentliches Spiel gegen Vellmar: Alai Barite, Trainer der Titans. Foto: Marth/Ar

Bad Hersfeld. Eine Premiere folgt der nächsten: Nachdem die Basketballer der TV Hersfeld Titans am vergangenen Sonntag ihr erstes Spiel der neuen Bezirksliga-Saison bestritten haben, steht an diesem Wochenende der erste Heimauftritt bevor.

Am heutigen Samstag haben sie den TSV Vellmar zu Gast. Spielbeginn in der Geistalschulturnhalle ist um 18 Uhr. Nach dem verpatzten Auftakt vor einer Woche, bei dem es beim Liganeuling FSV Goetheanlage Kassel eine 54:66-Niederlage setzte, sollen am heutigen Abend die ersten Punkte her.

Dass dazu einiges anders laufen muss als zuletzt, steht für die Titans außer Frage: Von Beginn an fanden sie in Kassel nicht richtig ins Spiel und ließen über weite Strecken Cleverness und Spritzigkeit vermissen. Dass es heute Abend von Anfang an besser aussieht, wünscht sich auch Trainer Alai Barite: „Von meiner Mannschaft erwarte ich diesmal mehr Wachsamkeit und Einsatz“, sagt er. „Vom ganzen Team verlange ich, dass es sich das gesamte Spiel über fokussiert, auf dem Feld zurechtfindet und konzentriert arbeitet.“

Gefährlicher Gegner

Das wird ganz sicher auch notwendig sein – denn mit den Moskitos aus Vellmar erwarten die Hersfelder keinen ungefährlichen Gegner. Zwar handelt es sich um den Verein, der in der abgelaufenen Saison noch hinter ihnen platziert war und aus der Bezirksliga abgestiegen ist.

Da parallel zum Abstieg der ersten Mannschaft allerdings die zweite Vertretung in der Kreisliga den Titel holte und damit aufsteigen durfte, ist der TSV doch mit einer guten Mannschaft in der Liga geblieben. Der aktuelle Kader bestehe so ziemlich aus jenen Spielern, die in der Vorsaison das Kreisliga-Team bildeten, berichtet Barite.„Die Vellmarer sind extrem gefährlich“, warnt er.

„Sie können uns ganz sicher sowohl mit Würfen von außen als auch aus kurzer Distanz Probleme bereiten.“ Gewarnt sein dürften die Titans auch angesichts des erfolgreichen Auftakts der Gäste. In eigener Halle gewannen sie am Wochenende 73:62 gegen die FT Fulda II.

Einige Akteure angeschlagen

Sollte der TSV mit voller Personalkraft nach Hersfeld reisen, dürften sich die Titans also strecken müssen – vor allem, weil in ihrem eigenen Kader einige Männer angeschlagen sind. Zumindest quantitativ sind sie jedoch recht ordentlich aufgestellt: Barite geht von mindestens neun Spielern aus. (kma)

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