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4:2 - Niederaula ist glücklich weiter

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Zweifacher Torschütze in Kerspenhausen: Steffen Glenz.
Zweifacher Torschütze in Kerspenhausen: Steffen Glenz. © Friedhelm Eyert

Kerspenhausen – Titelverteidiger SG Niederaula/Kerspenhausen tat sich zum Auftakt der Fußball-Pokalrunde um den Bitburger-Kreispokal schwer. Der Kreisoberligist zog gegen den FV Friedlos mit viel Glück und einem 4:2 gegen FV Sport Friedlos ins Achtelfinale einzog.

SG Kerspenhausen/Niederaula - FV „Sport“ Friedlos 4:2 (1:1). Die Partie, die kurzfristig nach Kerspenhausen verlegt worden war, verlief zumindest in der ersten Hälfte ausgeglichen. Das lag wohl auch daran, dass Friedlos nahezu mit dem komplett Kader antrat. Torjäger Steffen Glenz stand nach einer Eingabe von der rechten Seite durch Luis Krebs wieder einmal goldrichtig und brachte den A-Ligisten früh in Führung. Erst in der Nachspielzeit fiel der etwas glückliche Ausgleichnach einem Vorstoß über die linke Seite durch Marc Jäger, bei dem Keeper Michael Sokolnicki machtlos war.

Nach dem Wechsel ging der Druck zunächst von Friedlos aus. Ein Niederaulaer Konter über Max Schäfer war von Erfolg gekrönt. Allein lief er auf den Keeper zu und brachte sein Team mit einem Lupfer in Führung. Der FV gab sich aber noch nicht geschlagen und erneut Glenz sorgte für den Gleichstand. Zuvor vergab er noch eine gute Chance, als er den herausgelaufenen Gunnar Sauerbrei mit einem Weitschuss zu überwinden versuchte. In der Schlussphase suchte das Team von Trainer Paco Garcia die Entscheidung, machte auf und ebnete nach einem Eckball durch ein unglückliches Eigentor dem Favoriten den Weg zum Sieg. Zuvor vergab Jona Kohlstädt völlig frei nach Flanke von Schäfer. Der vierte Treffer in der Schlussminute hatte nur noch statistischen Wert. Entsprechend enttäuscht war Coach Garcia, der sich im Vorfeld mehr ausgerechnet hatte. „Wir haben es dem Gegner schwer gemacht, unterm Strich geht der Sieg aber in Ordnung“, sagte Friedlos Sprecher Steffen Hasenauer nach der Partie.  bt

Tore: 1:0 Glenz (6.), 1:1 Jäger (45.+2), 1:2 Schäfer (54.), 2:2 Glenz (73.), 2:3 Sokolnicki (85. ET), 2:4 Jan Ullrich (90.).

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