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Toller Jahresauftakt für Göttinger Veilchen-Nachwuchs

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Trotz Block nicht aufzuhalten: Göttingens Joris Herbst (re., gegen Ruhrs Felix Landwehr) erzielte 18 Punkte.
Trotz Block nicht aufzuhalten: Göttingens Joris Herbst (re., gegen Ruhrs Felix Landwehr) erzielte 18 Punkte. © Hubert Jelinek/gsd

Besser hätte das neue Jahr für die Göttinger Sartorius Juniors in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) und für die Sartorius Youngsters in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) nicht beginnen können.

Göttingen – Die Juniors besiegten in der Hauptrunde B Nord den Spitzenreiter Metropol Baskets Ruhr mit 69:66, und die Youngsters kamen zu einem 101:53-Kantersieg gegen die Sharks aus Hamburg.

Sartorius Juniors - Metropol Baskets Ruhr 69:66 (39:27). Gegen den Spitzenreiter, ein Kooperationsprojekt aus Recklinghausen, Essen, Bochum und Wulfen, war das Team von Trainer Venelin Berov von Anfang an auf den Sieg aus. Zum wiederholten Mal ragte Chris Schultz mit 15 Punkten und neun Rebounds heraus – das „Double-Double“ verpasste er nur knapp. Übertroffen wurde er von Erstliga-Trainingsspieler Joris Herbst, der 18 Zähler beisteuerte. Nachdem die Juniors das erste Viertel 21:16 gewannen, legten sie im zweiten ein 18:11 nach. Von diesem Vorsprung zehrten sie auch in der zweiten Halbzeit, denn die weiteren Viertel gingen 21:25 und 9:14 verloren. Berov: „Wir haben in der ersten Halbzeit unseren besten Basketball in dieser Saison gespielt und die richtige Mentalität gezeigt. Das war eine herausragende Teamleistung mit sehr viel Energie und Kampfgeist.“

Juniors: Herbst 18 (5 Assists), Schultz 15/1 Dreier (9 Rebounds), Larsen 11/3, Dohrmann 8/2, Zelanto Vorsovsky 6, Rensing 5, Wagner-Berger 4, Jaschanica 2, Krauß, Christou, Yavsan, Mindermann.

Sartorius Youngsters - Sharks Hamburg 101:53 (46:23). Schon zur Halbzeit war die Partie gegen völlig überforderte Hamburger quasi zugunsten der Gastgeber entschieden. „Am Ende hat sich unser Tempo und unsere Aggressivität gegen körperlich überlegene Hamburger durchgesetzt“, meinte ein zufriedener Göttinger Trainer Marjo Heinemann. Emil Bode gelang erneut ein Double-Double (24 Punkte und 10 Rebounds). Dem ständigen Druck der Göttinger hatten die Sharks kaum einmal etwas Gleichwertiges entgegenzusetzen. So provozierten die Youngsters den Gegner zu 36 Ballverlusten. Allerdings hatten die Göttinger anfangs Probleme, in den Spielrhythmus zu finden. Nach fünf Minuten stand es lediglich 5:4. Doch im zweiten Viertel führte ein 19:0-Lauf von 26:20 auf 45:20 schon zur deutlichen Halbzeitführung, die nach dem Wechsel ausgebaut wurde.  

Youngsters: Bode 24/3 Dreier, J. Bingert 16, Börü 9/1, Töllner 8, Göbel 8, Claus 7/1, Lojo 7, Kellner 7, Waterkamp 6, Gibhardt 5, E. Bingert 2, Nguyen Manh 2. (wg-gsd/haz-gsd)

Den Sharks-Korb im Blick: Göttingens Gaston Nguyen Manh (am Ball) gegen Hamburgs Timon Wendler.
Den Sharks-Korb im Blick: Göttingens Gaston Nguyen Manh (am Ball) gegen Hamburgs Timon Wendler. © Hubert Jelinek/gsd

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