Von Titeln, Krankheiten und Namen 

Top 5 des Sportwochenendes: Freude, Fahrer, Frank und Fleisch

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Besondere Freude: Die Deutsche Julia Görges hat ihren Titel in Auckland erfolgreich verteidigt. 

Kassel – Die Welt des Sports hat mehr zu bieten als nur nackte Zahlen und Ergebnisse. Sie liefert immer wieder kuriose, emotionale und witzige Geschichten – zusammengefasst in unserer Top 5 des Sportwochenendes:

1. Besondere Freude: Während Angelique Kerber und Alexander Zverev in Australien das Finale des Hopman Cups gegen die Schweizer Belinda Bencic und Roger Federer verloren, jubelte die deutsche Tennisspielerin Julia Görges in Neuseeland über einen Sieg. Wie im vergangenen Jahr gewann die 30-Jährige das Turnier in Auckland und startete perfekt ins Jahr. Gegen die Kanadierin Bianca Andreescu hatte Deutschlands Nummer zwei bereits 2:6, 4:5 hinten gelegen – und doch noch gewonnen. Görges kann nun mit Selbstvertrauen in die in einer Woche beginnenden Australian Open gehen.

2. Besonderer Fahrer: Erstmals ist bei der Rallye Dakar, die gestern in Lima (Peru) gestartet ist, ein Teilnehmer mit Down-Syndrom dabei. Der 25 Jahre alte Peruaner Lucas Barron wird bei der zehntägigen Tour neben seinem Vater sitzen und diesen navigieren. Sport hat für Barron trotz seiner Behinderung schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Der 25-Jährige hat sich schon in Fußball, Schwimmen, Radfahren, Surfen und Wasserski ausprobiert. „Menschen mit Down-Syndrom können verschiedene Fähigkeiten entwickeln. Lucas kann jeden Sport machen“, sagte sein Vater Jacques der Nachrichtenagentur afp.

3. Besonderer Frank: Es gibt Witze mit diesen Namen – Andi Theke zum Beispiel. Oder Claire Grube. Folgenden gibt es aber wirklich: Frank Reich. Der 57-Jährige ist Cheftrainer des nordamerikanischen Football-Teams der Indianapolis Colts. Und zum Playoff-Start besiegten die die favorisierten Houston Texans 21:7 und treffen nun am kommenden Samstag auf die Kansas City Chiefs. Ebenfalls siegreich waren die Dallas Cowboys, die sich gegen die Seattle Seahawks 24:22 durchsetzten.

4. Besonderes Fleisch: 90 Jahre alt und trotzdem gedopt. Gibt's nicht? Gibt's doch. Der US-Amerikaner Carl Grove musste jetzt seinen Meistertitel und Altersweltrekord im Bahnradsport abgeben, weil in seinem Urin ein anaboles Steroid gefunden wurde. Grove gab an, dass er am Abend vor dem Rennen belastetes Fleisch gegessen habe.

5. Besonderes Finale: Fünfte englische Liga. Chesterfield liegt zur Pause bereits 0:3 zurück. In der fünften Minute der Nachspielzeit gelingt Verteidiger Will Evans doch noch der Ausgleich. In der siebten Minute der Nachspielzeit verursacht Chesterfields Torwart einen Strafstoß und sieht die Rote Karte. Evans geht ins Tor und hält den Elfmeter. Fußball in der fünften Liga kann so schön sein. Wir kennen das.

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