HANDBALL

TV Hersfeld gehört diesmal nicht zu den Favoriten

Wo wird der TVH in dieser Serie landen? Trainer Christian Weiß (linkes Bild) hofft, dass Andreas Krause (oben rechts) und seine Teamkameraden gute Leistungen zeigen und am Ende oft, so wie unten rechts, jubeln dürfen. Archivfotos: Eyert
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Wo wird der TVH in dieser Serie landen? Andreas Krause und seine Teamkameraden wollen gute Leistungen zeigen.

Die lange Zeit des Wartens hat nun auch im Amateurhandball ein Ende, an diesem Wochenende beginnt die neue Saison. Was es dazu zu wissen gibt und wie die Lage bei den Mannschaften vor unserer Haustür ist, lesen Sie heute und morgen auf unseren Sonderseiten.

Bad Hersfeld - Anpfiff zur Handball-Saison 2021/2022: An diesem Wochenende geht es endlich wieder los. Landesligist TV Hersfeld steigt am Samstag (18.30 Uhr) mit einem Heimspiel in die neue Serie ein – und muss dabei in der Geistalhalle direkt gegen einen der Mitfavoriten antreten. Für Trainer Christian Weiß dürfte das Auftaktspiel eine erste kleine Standortbestimmung sein.

Die Vorbereitung

Mit der Vorbereitung ist Christian Weiß nicht unbedingt glücklich: „Ich hatte die Mannschaft in den ganzen Wochen nicht ein einziges Mal komplett zusammen“, berichtet er. „Einerseits freue ich mich daher, dass wir wieder Handball spielen, andererseits hätte ich auch gern noch ein paar Trainingseinheiten oder das ein oder andere Vorbereitungsspiel mehr.“

Die Ausgangslage

Die Konsequenz der durchwachsenen Vorbereitung mit einigen Krankheitsausfällen und einer hohen Verletztenrate ist eine im Kollektiv sicherlich noch ausbaufähige Form. „Wir sind noch nicht so fit und eingespielt und stehen in der Summe noch nicht so hochwertig da, wie wir es uns wünschen würden“, meint der Trainer und befürchtet, für sein Team käme der Saisonstart zu früh. Dass man alles geben wird, um in der Liga zu bestehen, steht für ihn außer Frage. Was das Ziel angeht, lässt er zum aktuellen Zeitpunkt trotzdem große Zurückhaltung walten.

Das Ziel

Die ersten drei Plätze beider Gruppen dürfen im Anschluss an die Runde um den Aufstieg spielen – sie zu erreichen, wäre laut Weiß ein kleiner Traum, es nicht zu schaffen, aber kein Problem. „Da reinzurutschen wird verdammt schwer“, sagt er. Mit einem guten Mittelfeldplatz sei man daher am Ende zufrieden.

Der Kader

Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit hat sich der Kader nur wenig verändert und genau das sieht Weiß als Stärke des Teams. Der Kern sei zusammengeblieben und verstehe sich blind – und werde nun noch durch einige Neuzugänge unterstützt. Aus der zweiten Mannschaft stoßen mit Tom Holzapfel und Kay Becker zwei junge Außenspieler hinzu und im Rückraum gibt der ebenfalls noch junge Julian Thole sein Landesliga-Debüt.

Mit Jonathan Kromm (zurück in der ersten Mannschaft) sowie Routinier Benjamin Krause von der HSG Werra sind zudem zwei erfahrene Spieler mit im Boot. Auch wenn Trainer Weiß die Neuen gern noch etwas besser integriert hätte, erhalten sie von ihm vorab jede Menge Lob.

Die Prognose

Nach den Abgängen von Leistungsträger Lasse Reinhardt sowie Jannis Deppe und Alexander Schott hat der Kader vor allem in der Breite gewonnen. Ein Rückraumakteur mehr wäre schön, meint Weiß, sieht sein Team aber recht gut aufgestellt. Die Favoritenrolle, die dem TVH in den vergangenen beiden Jahren zugeschrieben wurde, weist er für diese Saison aber klar zurück.

„Wir müssen erstmal schauen, dass wir wieder in ruhiges Fahrwasser kommen“, sagt er und sieht am Ende andere Mannschaften auf den Spitzenrängen. So zum Beispiel Hünfeld und Wanfried oder die vermehrt in der anderen Landesliga-Gruppe spielenden Mannschaften aus dem Kasseler Raum.

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