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Fußball-Gruppenliga: Top-Duell in Eiterfeld

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Vor einer schweren Aufgabe: Julian Busold und Eiterfeld/Leimbach treffen auf Tabellenführer Künzell.
Vor einer schweren Aufgabe: Julian Busold und Eiterfeld/Leimbach treffen auf Tabellenführer Künzell. © Friedhelm Eyert

Zum Topspiel der Fußball-Gruppenliga treffen sich am Freitagabend die SG Eiterfeld/Leimbach und Tabellenführer TSV Künzell. Der Zweite SG Aulatal erwartet am Samstag Aufsteiger Hofbieber.

SG Eiterfeld/Leimbach

0:0 gegen Hosenfeld, 2:2 gegen Lütter – das sind nicht die Resultate, die man von der SG Eiterfeld/Leimbach erwartet. Erst recht nicht, nach vier teilweise deutlichen Siegen zu Saisonbeginn. Nach der Partie am Sonntag in Lütter, als Eiterfeld nach individuellen Fehlern in den letzten zehn Minuten eine 2:0-Führung herschenkte, verstand Trainer Ante Markesic die Welt nicht mehr. Zumal er seiner Mannschaft sowohl gegen Hosenfeld, als auch Lütter eine ordentliche spielerische Leistung und jede Menge Torchancen bescheinigte.

„In Lütter haben wir drei Situationen zugelassen und der Gegner macht zwei Tore. Das war unglaublich und die Jungs dementsprechend sauer“, berichtet Markesic. Man habe aber in dieser Woche wieder solide trainiert, und er habe kein Stimmungstief in der Mannschaft ausmachen können.

Nun also kommt Tabellenführer Künzell zum vorläufigen Top-Duell an den Hain. Fünf Siege und zwei Remis bescheren den Osthessen bei einem Spiel mehr 17 Punkte. Was auffällt: Die 14 Saisontreffer verteilen sich auf die Mannschaft. „Es ist eine junges Team, gegen das unangenehm zu spielen ist. Sie haben einen Lauf und kommen sicher mit viel Selbstvertrauen“, spekuliert der Kroate.

In Eiterfeld gibt es aber keinen Grund für Unruhe. Ein Torverhältnis von 19:3 Treffern ist sowohl offensiv, als auch defensiv die beste Bilanz. Gleich in vier von sechs Spielen blieben die Blau-Weißen ohne Gegentreffer. „Uns erwartet einen schwere Aufgabe zum richtigen Zeitpunkt. Wir können unsere Stärke in diesem Duell zeigen. Für uns kann das ein richtungsweisendes Spiel sein“, glaubt der 52-Jährige.

Die Voraussetzungen sind jedenfalls gut. Weil der Rasenplatz am Hain ausgetrocknet und uneben ist, soll das Spitzenspiel auf Kunstrasen stattfinden. „Da können beide Mannschaften besser Fußball spielen, denke ich“, sagt Markesic. Der Coach kann am Freitagabend auf den kompletten Kader bauen.

SG Aulatal

Wer Martin Friedrich vor Saisonbeginn prophezeit hätte, dass seine Mannschaft nach sechs Spieltagen ungeschlagen den zweiten Tabellenplatz belegt, hätte vermutlich in ein ungläubiges Gesicht geblickt. „Nein, damit war absolut nicht zu rechnen, da wir uns mit neuen Spielern und mit mir als neuem Trainer eigentlich ja erst einmal hätten finden müssen“, bekräftigt er.

Das aber scheint überraschend schnell gelungen zu sein. Die Aulataler eilen von Erfolg zu Erfolg. Und haben nun in den nächsten Partien gegen Hofbieber (Samstag, 16.30 Uhr in Oberaula), Hosenfeld und Lütter die Möglichkeit, nachzulegen. „Von der Papierform sieht das so aus – ganz klar. Aber man muss immer wach sein und gewinnt in dieser Gruppenliga kein Spiel im Vorbeigehen“, sagt Friedrich.

Und bringt dann Schlusslicht Oberzell/Züntersbach ins Gespräch, das gegen Aulatal nach guter Leistung unglücklich mit 0:1 verloren hatte und am letzten Spieltag Hohe Luft deutlich mit 5:0 abfertigte. „Wir werden keinen Gegner unterschätzen und auch Aufsteiger Hofbieber mit Respekt begegnen“, stellt der Coach klar.

Sieben der bislang 15 Aulataler Treffer hat Neuzugang Luca Eckhardt erzielt – und sich damit auf Rang zwei der Gruppenliga-Torjägerliste positioniert. Trainer Friedrich bereitet der junge Offensiv-Allrounder derzeit große Freude. „Luca ist in der Kreisoberliga schon aufgefallen. Aber jetzt hat er Mitspieler, die ihn und seine Stärken in Schnelligkeit und Dribbling noch besser in Szene setzen.“

Joshua Piel könnte nach seiner Knieverletzung am Samstag wieder im Kader stehen, Steffen Schneider (verletzt) und Moritz Wernick (Urlaub) fallen aus.

Im Höhenflug: Sebastian Schuch und die SG Aulatal sind überraschend Tabellenzweiter.
Im Höhenflug: Sebastian Schuch und die SG Aulatal sind überraschend Tabellenzweiter. © Friedhelm Eyert

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