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Topspiel beim TV Hersfeld

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Alina Hugo im Anflug: Die Handballerinnen des TV Hersfeld müssen alles in ihre letzten beiden Vorrundenspiele hineinwerfen.
Alina Hugo im Anflug: Die Handballerinnen des TV Hersfeld müssen alles in ihre letzten beiden Vorrundenspiele hineinwerfen. © Friedhelm Eyert

Um wichtige Punkte geht es in der Handball-Landesliga der Frauen, wenn sich am Samstagnachmittag der TV Hersfeld und die HSG Großenlüder/Hainzell gegenüberstehen.

Bad Hersfeld - Es ist das Duell des Tabellendritten gegen den Zweiten, das am Samstagnachmittag (16 Uhr) in der Geistalhalle angepfiffen wird.

Die Tabellensituation

Großenlüder belegt mit 10:4 Punkten Tabellenplatz zwei hinter Spitzenreiter Wollrode (11:3). Dritter ist Hersfeld mit 8:4 Zählern. Während der TVH inklusive Samstag noch zwei Spiele zu bestreiten hat, endet für Großenlüder/Hainzell die Vorrunde.

Für die Mannschaft von Trainerin Sabine Teichmann geht es um viel. Nur mit mindestens einem Remis hält sie sich die Möglichkeit offen, in die Meisterrunde einzuziehen. Dazu berechtigen die ersten beiden Tabellenplätze. Allerdings wäre dann auch am kommenden Sonntag ein Sieg beim Tabellenführer in Wollrode nötig.

Die Allgemeinsituation

Am 30. Januar – also vor fünf (!) Wochen – bestritt der TVH beim 24:24 in Reichensachsen sein letztes Spiel. Corona hat den Hersfelderinnen in der Zwischenzeit übel mitgespielt.

„Die Pandemie hat uns in den letzten Wochen stark ausgebremst. Zuletzt waren wir nur mit vier, fünf Spielerinnen im Training. Da kannst du kaum was machen. Die Vorbereitung auf das wichtige Spiel gegen Großenlüder war dementsprechend schwierig“, berichtet Sabine Teichmann.

In dieser Woche habe sich die Personalsituation zwar etwas verbessert – in Bestbesetzung können die Hersfelderinnen zum Topspiel aber keinesfalls antreten. Zudem fehlt Sandra Debus (Kreuzbandriss) – wie berichtet – langfristig.

Die Trainerstimmen

Beim 30:33 im Hinspiel hatte der TVH gut mitgehalten. Ein zehnminütiger Leistungseinbruch führte dann zu einem deutlichen Rückstand, der nicht mehr aufzuholen war. „Es wird ein schweres Spiel, aber wir haben nach der langen Pause richtig Lust auf Handball und hauen alles rein“, sagt Teichmann.

Für Großenlüders Trainerin Sanja Fabijanic liest sich das Hinspiel-Ergebnis knapper, als es im November letzten Jahres tatsächlich gewesen sei. Der Sieg sei letztlich aber verdient gewesen, meint sie. Sanja Fabijanic: „Ich freue mich sehr auf das Duell. Aktuell gibt es keine Verletzungen oder Krankheiten in unseren Reihen.“

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