Eishockey

Tor zum Klassenerhalt steht weit offen für Eishockey-Junioren

Das Tor im Visier: Yannik Valenti nimmt Maß gegen die Kasachen.
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Das Tor im Visier: Yannik Valenti nimmt Maß gegen die Kasachen. Foto: Jan-Malte Diekmann / JMD-FotograFie

Die einstigen Kasseler Yannik Valenti und Justin Schütz stehen bei der Junioren-WM vor dem Erreichen ihres großen Ziels. Nach dem 4:0 gegen Kasachstan fehlt nur noch ein Sieg.

Das Tor zum angestrebten Klassenerhalt steht für die deutschen Eishockey-Junioren weit offen. Die Schützlinge von Bundestrainer Tobi Abstreiter gewannen bei der U-20-Weltmeisterschaft in Ostrau (Tschechien) den Playdown-Auftakt gegen Kasachstan klar mit 4:0 (0:0, 2:0, 2:0) und haben nun noch zwei Chancen, um den entscheidenden zweiten Erfolg einzufahren: Am Samstag um 11 Uhr und gegebenenfalls am Sonntag um 11 Uhr. Beide Spiele und das Finale zeigt Magentasport live.

Im Duell der beiden Gruppenletzten dominierten die Deutschen vom ersten Bully weg und bejubelten am Ende das erste Zu-Null-Spiel von Hendrik Hane (Düsseldorf), der alle 23 Schüsse abwehrte. Auch die beiden einstigen Kasseler Justin Schütz (München) und Yannik Valenti (Heilbronn) setzten diesmal einige Zeichen. Schütz ging bei einer guten Chance aus allerdings (zu) spitzem Winkel leer aus. Auch Valenti hatte bei zweifacher Überzahl zunächst Pech mit einem Lattentreffer (26.), wenig später aber bereitete er das 2:0 von Louis Brune (Heilbronn/32.) vor. Zum 1:0 war zuvor Lukas Reichel (Berlin/22.) erfolgreich.

Bis zur zweiten Drittelpause hatte die DEB-Auswahl nach 19:3 Torschüssen weitere hochkarätige Chancen – ein Treffer gelang zunächst jedoch nicht. In den Schlussabschnitt aber startete der Neuling erneut mit einem frühen Treffer: John-Jason Peterka (München) erhöhte nach 69 Sekunden auf 3:0, Dominik Bokk (Rögle/Schweden) sorgte in Überzahl mit einer perfekten Direktabnahme für den 4:0-Endstand (52.).

Entsprechend zufrieden äußerte sich Yannik Valenti: „So haben wir uns das erwartet und erhofft. Als Aufsteiger waren wir gut beraten, kleine Brötchen zu backen. Aber jetzt wollen wir am Samstag unser großes Ziel erreichen und das Spiel ziehen“, sagte der 19-Jährige. „Wir spielen ein ordentliches, gutes Turnier und haben die Großen doch ganz munter geärgert. Leider hat uns der super Sieg gegen Gastgeber Tschechien nichts genützt, um ins Viertelfinale einzuziehen.“

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